Wesen 1: Raubtier – Wüterich: Unterschied zwischen den Versionen

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K
Ärger: Felder, Beschreibung, Beispiele
K (Zynisch: Spruch, Bannung, Beschreibung, Cynical Genius Illusion)
K (Ärger: Felder, Beschreibung, Beispiele)
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== Ärger ==
== Ärger ==
* Stammbaum: von Zorn · zu Groll
* Stammbaum: von Zorn · zu Groll
* Beschreibung:  
* Spruch: „Schon wieder!“ „Muss das sein?“ „Das nervt.“
* Hunger: Sich ärgern. Er sucht Anlässe dafür und hält sie fest.
* Trigger: Eine Störung oder ein kleines Unrecht, oft eine wiederholte oder vermeidbare, meist durch jemanden, den man kennt.
* Mimik: Brauen zusammengezogen, Lippen gepresst, Kiefer angespannt.
* Bannung: offen.
* Beschreibung: Der Ärger ist Zorn ohne Strafwunsch.
:'''Der Ärger will den Ärger.''' Der Ärger selbst will nicht, dass der Ärger aufhört, auch wenn man davon Bauchschmerzen bekommt. Er sucht sich Anlässe zum Ärgern und kann auch zur Drama Queen werden.
:'''Unterschiedlich stark.''' Das ist unterschiedlich. Es gibt auch Leute, die sich nur kurz über einen Anlass ärgern, und gut ist.
:'''Wut und Ärger.''' Aber Wut richtet sich auf die Ursache, um sie zu vertreiben. Ärger ist nach außen mehr passiv.
:'''Der Ärger ohne Ziel.''' Man ärgert sich zum Beispiel regelmäßig über Autofahrer, die zu dicht auffahren, obwohl man dadurch nichts daran ändern kann.
:'''Ärger und Groll.''' Groll ist gezielt gegen eine Person.
:Von mir: '''Beispiele.''' Der Dauernörgler am Stammtisch, der jede Neuigkeit zum Anlass nimmt, ist das Alltagsbild. Im Netz ist es messbar: Fan u. a. (2014, ''PLoS ONE'') fanden in Weibo, dass sich Ärger unter den Nutzern stärker überträgt als Freude. Brady u. a. (2017, ''PNAS'') fanden, dass jedes moralisch-emotionale Wort die Verbreitung einer Nachricht um etwa 20 % erhöht. Das belegt, dass Ärger sich verbreitet, aber nicht, dass der Einzelne ihn sucht. Das Suchen ist hier nur durch das Alltagsbild gestützt. Beide Studien habe ich nur im Abstract gelesen.
:Von mir: '''Zum Groll.''' Das ist meine Ableitung aus dem Stammbaum: Richtet sich der Ärger wiederholt auf eine bestimmte Person, die zählt, und wird er nicht ausgesprochen, kann daraus der Groll werden. Der Autofahrer auf der Straße bleibt ohne Namen und wird darum zu keinem Groll.


== Groll ==
== Groll ==

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