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== Choleriker == | == Choleriker == | ||
* Stammbaum: von Wüterich · zu – | * Stammbaum: von Wüterich · zu – | ||
* Beschreibung: | * Spruch: „Da platzt mir der Kragen!“ „Reiz mich nicht!“ „Das lasse ich mir nicht bieten!“ | ||
* Hunger: offen. | |||
* Trigger: Widerstand oder wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Kann aber auch einfach die Gelegenheit sein, wenn jemand etwas falsch gemacht hat. Das ist individuell unterschiedlich, welche Trigger auslösen. | |||
* Mimik: offen. | |||
* Haltung: offen. | |||
* Bannung: offen. | |||
* Beschreibung: Der Choleriker ist der Wüterich. Allerdings ist das chronisch und regelmäßig. Außerdem brüllt und schimpft er. | |||
:'''Im Recht.''' Er fühlt sich im Recht. Er nimmt das auch als Mittel, um sich durchzusetzen. | |||
:Von mir: '''Belege.''' Sell, Tooby und Cosmides (2009, ''PNAS'' 106, 15073–15078) sehen im Ärger und in der Wut ein Verhandlungsmittel: Wer andere stärker schädigen oder besser belohnen kann, ist leichter zu Wut zu bringen, setzt sich öfter im Streit durch und hält sich für besser behandlungswürdig. Das passt zum Mittel, sich durchzusetzen, und zum Sich-im-Recht-Fühlen. Gelesen habe ich nur den Abstract und Teile der Tabellen. Der Name stammt aus der Viersäftelehre: Hippokrates und Galen führten die Reizbarkeit auf gelbe Galle (''cholē'') zurück, und Eysenck ordnete den Choleriker später hohem Neurotizismus und hoher Extraversion zu (nach Sekundärquellen; die Originale habe ich nicht gelesen). | |||
== Schmach == | == Schmach == | ||