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* Der [[Wesen 1: Raubtier – Wüterich#Büßer|Büßer]] ist das Gegenteil: Er hat mit seiner gebeugten Haltung eine flache und unglückliche Atmung. | * Der [[Wesen 1: Raubtier – Wüterich#Büßer|Büßer]] ist das Gegenteil: Er hat mit seiner gebeugten Haltung eine flache und unglückliche Atmung. | ||
* Der [[Wesen 3: Beutetier#Schreck|Schreck]] hält den Atem an. | * Der [[Wesen 3: Beutetier#Schreck|Schreck]] hält den Atem an. | ||
* Wer [[Wesen 3: Beutetier#Angst|Angst]] hat, traut sich kaum zu atmen. Und das vermehrt auch das Unwohlsein. | |||
* Kopfdenker reduzieren die freie Atmung. Da werden die Emotionen mit reduziert. | * Kopfdenker reduzieren die freie Atmung. Da werden die Emotionen mit reduziert. | ||
:Von mir: '''Belege.''' Homma und Masaoka (2008, ''Experimental Physiology'' 93(9), 1011–1021) beschreiben in einer Übersicht, dass sich die Atmung mit Emotionen wie Traurigkeit, Freude, Angst oder Furcht ändert (nach dem Abstract). Boiten, Frijda und Wientjes (1994, ''International Journal of Psychophysiology'' 17(2), 103–128) fassen zusammen, dass die Atmung allgemeine Dimensionen der Reaktion spiegelt: Ruhe gegen Erregung, Entspannung gegen Anspannung, aktives gegen passives Bewältigen (nach dem Abstract). Nair u. a. (2015, ''Health Psychology'' 34(6)) fanden bei aufrechter Haltung unter Stress mehr Selbstwert, bessere Stimmung und weniger Angst als bei zusammengesunkener Haltung (nach dem Abstract; die Atmung wurde dort nicht gemessen). | :Von mir: '''Belege.''' Homma und Masaoka (2008, ''Experimental Physiology'' 93(9), 1011–1021) beschreiben in einer Übersicht, dass sich die Atmung mit Emotionen wie Traurigkeit, Freude, Angst oder Furcht ändert (nach dem Abstract). Boiten, Frijda und Wientjes (1994, ''International Journal of Psychophysiology'' 17(2), 103–128) fassen zusammen, dass die Atmung allgemeine Dimensionen der Reaktion spiegelt: Ruhe gegen Erregung, Entspannung gegen Anspannung, aktives gegen passives Bewältigen (nach dem Abstract). Nair u. a. (2015, ''Health Psychology'' 34(6)) fanden bei aufrechter Haltung unter Stress mehr Selbstwert, bessere Stimmung und weniger Angst als bei zusammengesunkener Haltung (nach dem Abstract; die Atmung wurde dort nicht gemessen). Boiten (1998, ''Biological Psychology'' 49(1–2), 29–51) zeigte mit Filmen, dass sich bei Ekel die Pausen nach dem Einatmen verlängern, und vermutet emotionsspezifische Muster beim Atemanhalten, etwa bei Ekel und Schmerz (nach dem Abstract). Das ist kein Beleg für den Schreck selbst; dafür habe ich keine geprüfte Quelle gefunden. Vlemincx, Van Diest und Van den Bergh (2012, ''Physiology & Behavior'' 107(1), 1–6) fanden, dass die Atmung bei Kopfrechnen und bei anhaltender Aufmerksamkeit weniger variabel wird und ein Seufzer die Variabilität wiederherstellt (nach dem Abstract). Dass dabei Emotionen mit reduziert werden, belegt das nicht. Für die Atmung bei Angst habe ich noch keine Belege gesucht. | ||
== Zwiewirklich == | == Zwiewirklich == | ||