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* Hunger: das Wohl und die Freude der anderen, und die Anerkennung dafür. | * Hunger: das Wohl und die Freude der anderen, und die Anerkennung dafür. | ||
* Trigger: Hilfsbedürftigkeit oder Hilflosigkeit des anderen. Das Kindchenschema wirkt, zum Beispiel Bambi-Augen, es ist aber kein Muss. Es genügt, dass Hilfe gebraucht wird. | * Trigger: Hilfsbedürftigkeit oder Hilflosigkeit des anderen. Das Kindchenschema wirkt, zum Beispiel Bambi-Augen, es ist aber kein Muss. Es genügt, dass Hilfe gebraucht wird. | ||
* Bannung: | * Bannung: Wird kaum gewollt, denn er ist ein Kitt der Gemeinschaft. Gebannt wird nur seine Entgleisung. Wer sich verausgabt, den will der Ehepartner schützen. Wenn der Samariter die eigene Familie vernachlässigt, konkurriert er mit dem [[#Elter|Elter]], und dann hilft ein Arrangement, wem er wie viel gibt. Oakley und Kollegen nennen Hilfe, die ungewollt Schaden anrichtet, pathologischen Altruismus (2012). | ||
* Beschreibung: Der Gefällige will anderen Freude machen und freut sich an ihrer Freude. Deshalb macht man Geschenke. Sein Hauptinteresse ist das Wohl des anderen, das ihm wichtiger sein kann als das eigene. Das ist Eltern-Verhalten. Am stärksten gilt es dem, den er wertschätzt. Es reicht aber bis zum Fremden: Er gibt dem Bettler, den er nicht kennt, und er spendet an Empfänger, die er nie sehen wird. Die Freude des anderen und sein Dank sind dann nur vorgestellt. Er will auch Anerkennung, und beides gehört zusammen. Er ist ein wesentlicher Kitt jeder Gemeinschaft. Er ist nicht der [[Wesen 5: Noch ohne Ort#Vasall|Vasall]], der nach oben lobt, um an der Macht teilzuhaben. Er ist auch nicht der [[Wesen 1: Raubtier – Wüterich#Fehlerfürchter|Fehlerfürchter]], der Missfallen vermeiden will und dafür formal korrekt und höflich ist, vielleicht auch ein Streber. Der Gefällige tut anderen Gutes. | * Beschreibung: Der Gefällige will anderen Freude machen und freut sich an ihrer Freude. Deshalb macht man Geschenke. Sein Hauptinteresse ist das Wohl des anderen, das ihm wichtiger sein kann als das eigene. Das ist Eltern-Verhalten. Am stärksten gilt es dem, den er wertschätzt. Es reicht aber bis zum Fremden: Er gibt dem Bettler, den er nicht kennt, und er spendet an Empfänger, die er nie sehen wird. Die Freude des anderen und sein Dank sind dann nur vorgestellt. Er will auch Anerkennung, und beides gehört zusammen. Er ist ein wesentlicher Kitt jeder Gemeinschaft. Er ist nicht der [[Wesen 5: Noch ohne Ort#Vasall|Vasall]], der nach oben lobt, um an der Macht teilzuhaben. Er ist auch nicht der [[Wesen 1: Raubtier – Wüterich#Fehlerfürchter|Fehlerfürchter]], der Missfallen vermeiden will und dafür formal korrekt und höflich ist, vielleicht auch ein Streber. Der Gefällige tut anderen Gutes. | ||
:'''Was dafür spricht.''' Wer Geld für andere ausgibt, ist glücklicher als wer es für sich ausgibt (Dunn, Aknin und Norton 2008). Das fand sich in 120 von 136 Ländern (Aknin u. a. 2013). Gute Nachrichten zu teilen macht froh, und mehr, wenn das Gegenüber sich mitfreut, und es hängt bei Paaren mit besserer Beziehung zusammen (Gable u. a. 2004). | :'''Was dafür spricht.''' Wer Geld für andere ausgibt, ist glücklicher als wer es für sich ausgibt (Dunn, Aknin und Norton 2008). Das fand sich in 120 von 136 Ländern (Aknin u. a. 2013). Gute Nachrichten zu teilen macht froh, und mehr, wenn das Gegenüber sich mitfreut, und es hängt bei Paaren mit besserer Beziehung zusammen (Gable u. a. 2004). | ||