Grundlagen: Unterschied zwischen den Versionen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
415 Bytes hinzugefügt ,  Mittwoch um 18:14
K
Gründe und Gefühle: gegenwärtige Reaktion auf gegenwärtige Reize (Daniel), Gespenster
K (Neuer Abschnitt Gründe und Gefühle (Daniel), Quellen, Beispiele)
K (Gründe und Gefühle: gegenwärtige Reaktion auf gegenwärtige Reize (Daniel), Gespenster)
Zeile 224: Zeile 224:


Vergangene Erfahrungen und wie man darauf reagiert hat, leben in der Gegenwart fort.
Vergangene Erfahrungen und wie man darauf reagiert hat, leben in der Gegenwart fort.
Das ist nicht nur eine gespeicherte Erinnerung, wie von einer Festplatte, sondern eine gegenwärtige Reaktion auf gegenwärtige Reize. Nur sind diese Reize schemenhaft vor dem geistigen Auge.
:Von mir: '''Wie bei den Gespenstern.''' Das ist dieselbe Erfahrung wie bei den [[#Was daraus folgt|Gespenstern]]: Man sieht Napoleon mit der Hand in der Jacke, ohne ihm je begegnet zu sein, und reagiert trotzdem darauf.


:Von mir: '''Quellen.''' Jonathan Haidt (2001, ''Psychological Review'' 108(4), 814–834) beschreibt, dass moralische Urteile zuerst als Gefühl entstehen und die Gründe erst nachträglich geliefert werden. Hugo Mercier und Dan Sperber (2011, ''Behavioral and Brain Sciences'' 34(2), 57–74) vertreten, dass das Argumentieren vor allem dem Rechtfertigen und Überzeugen vor anderen dient. Nisbett und Wilson (1977) stehen schon bei [[#Das Unbewusste|Das Unbewusste]]. Antonio Damasio (1994, ''Descartes' Irrtum'') beschreibt, wie körperliche Gefühle Entscheidungen lenken.
:Von mir: '''Quellen.''' Jonathan Haidt (2001, ''Psychological Review'' 108(4), 814–834) beschreibt, dass moralische Urteile zuerst als Gefühl entstehen und die Gründe erst nachträglich geliefert werden. Hugo Mercier und Dan Sperber (2011, ''Behavioral and Brain Sciences'' 34(2), 57–74) vertreten, dass das Argumentieren vor allem dem Rechtfertigen und Überzeugen vor anderen dient. Nisbett und Wilson (1977) stehen schon bei [[#Das Unbewusste|Das Unbewusste]]. Antonio Damasio (1994, ''Descartes' Irrtum'') beschreibt, wie körperliche Gefühle Entscheidungen lenken.

Navigationsmenü