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== Nominalismus == | == Nominalismus == | ||
>>Es scheint demnach, daß wir, um gewiß zu sein, daß dieser Satz allgemein wahr ist, entweder einen besonderen Beweis für jedes einzelne Dreieck führen müssen, was unmöglich ist, oder es ein für allemal zeigen müssen an der abstrakten ''Idee eines Dreiecks'', woran alle einzelnen unterschiedslos teilhaben, und wodurch sie alle gleichmäßig repräsentiert werden. Darauf antworte ich, daß, obschon die Idee, die ich im Auge habe, während ich den Beweis führe, z.B. die eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks ist, dessen Seiten von einer bestimmten Länge sind, ich nichtsdestoweniger dessen gewiß sein kann, daß derselbe Beweis Anwendung findet auf alle anderen geradlinigen Dreicke, von welcher Form oder Größe sie auch immer sein mögen, und zwar darum, weil weder der rechte Winkel noch die Gleichheit zweier Seiten noch auch die bestimmte Länge der Seiten irgendwie bei der Beweisführung in Betracht gezogen worden sind. Zwar trägt das Gebilde, welches ich vor Augen habe, alle diese Besonderheiten an sich, aber es ihrer durchaus keine Erwähnung in dem Beweis des Satzes geschehen. (. . .) Aus diesem Grunde und nicht darum, weil ich von der abstrakten Idee eines Dreiecks den Beweis geführt hätte, schließe ich, daß das von einem einzelnen rechtwinkligen gleichschenkligen Dreieck Erwiesene von jedem schiefwinkligen und ungleichseitigen Dreieck wahr ist.<< | >>Es scheint demnach, daß wir, um gewiß zu sein, daß dieser Satz allgemein wahr ist, entweder einen besonderen Beweis für jedes einzelne Dreieck führen müssen, was unmöglich ist, oder es ein für allemal zeigen müssen an der abstrakten ''Idee eines Dreiecks'', woran alle einzelnen unterschiedslos teilhaben, und wodurch sie alle gleichmäßig repräsentiert werden. Darauf antworte ich, daß, obschon die Idee, die ich im Auge habe, während ich den Beweis führe, z.B. die eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks ist, dessen Seiten von einer bestimmten Länge sind, ich nichtsdestoweniger dessen gewiß sein kann, daß derselbe Beweis Anwendung findet auf alle anderen geradlinigen Dreicke, von welcher Form oder Größe sie auch immer sein mögen, und zwar darum, weil weder der rechte Winkel noch die Gleichheit zweier Seiten noch auch die bestimmte Länge der Seiten irgendwie bei der Beweisführung in Betracht gezogen worden sind. Zwar trägt das Gebilde, welches ich vor Augen habe, alle diese Besonderheiten an sich, aber es ihrer durchaus keine Erwähnung in dem Beweis des Satzes geschehen. (. . .) Aus diesem Grunde und nicht darum, weil ich von der abstrakten Idee eines Dreiecks den Beweis geführt hätte, schließe ich, daß das von einem einzelnen rechtwinkligen gleichschenkligen Dreieck Erwiesene von jedem schiefwinkligen und ungleichseitigen Dreieck wahr ist.<< | ||
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Als solches aber wiederum selbst auch nur eine Einzelheit. Soviel zu der Existenz abstrakter Ideen. | Als solches aber wiederum selbst auch nur eine Einzelheit. Soviel zu der Existenz abstrakter Ideen. | ||
Mathematik existiert nicht in irgendeinem abstrakten Ideenhimmel. Mathematik ist eine Sammlung von Algorithmen, die ganz konkret als Einzelheiten exitieren, nämlich niedergeschrieben als Zeichen in einem Mathematikbuch und da wo man | Mathematik existiert nicht in irgendeinem abstrakten Ideenhimmel. Mathematik ist eine Sammlung von Algorithmen, die ganz konkret als Einzelheiten exitieren, nämlich niedergeschrieben als Zeichen in einem Mathematikbuch und da wo man diese Handlungsanweisungen dieser Zeichen konkret ausführt. Da. Nur da. | ||
Mathematik ist eine Fälschung. | Mathematik ist eine Fälschung. | ||
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Wir werden es nicht mehr los! Eine ad hoc gemachte Hypothese... und dann wird das Wort, das große '''X''' ''unentbehrlich''. - Hat es nicht schon so viel erklärt? Und es wird selbst zu einer ''Realität'' ganz wie die Kristallsphären des Aristoteles. Aber ich will fair sein. Sind nicht auch unsere anderen Ideen und Realitäten solche Kristallsphären? Hat nicht jede Zeit ihre Kristallsphären? Und ein ''Recht'' darauf kraft ihrer Willkür. | Wir werden es nicht mehr los! Eine ad hoc gemachte Hypothese... und dann wird das Wort, das große '''X''' ''unentbehrlich''. - Hat es nicht schon so viel erklärt? Und es wird selbst zu einer ''Realität'' ganz wie die Kristallsphären des Aristoteles. Aber ich will fair sein. Sind nicht auch unsere anderen Ideen und Realitäten solche Kristallsphären? Hat nicht jede Zeit ihre Kristallsphären? Und ein ''Recht'' darauf kraft ihrer Willkür. | ||
Materie ist unentbehrlich dafür den Zusammenhang der sinnlichen Erscheinungen zu erklären. Wen stört es dabei, dass mit hilfe der Materie bisher noch in keinem einzigen Fall die Existenz der sinnlichen Wahrnehmung hergeleitet werden konnte? Das sogenannte Problem vom Bewußtsein. So lange nur ''geglaubt'' wird. dass sie es tut. Materie ist nur eine weitere Kristallspäre. | Materie ist unentbehrlich dafür den Zusammenhang der sinnlichen Erscheinungen zu erklären. Wen stört es dabei, dass mit hilfe der Materie bisher noch in keinem einzigen Fall die Existenz der sinnlichen Wahrnehmung hergeleitet werden konnte? Das sogenannte Problem vom Bewußtsein. So lange nur ''geglaubt'' wird. dass sie es tut. Materie ist nur eine weitere Kristallspäre. | ||
Das sogenannte Problem vom Bewußtsein. | |||
Die Frage lautet: Wozu hat die Natur dem Menschen ein Bewußtsein verliehen, wenn dieser seine Aufgaben auch ohne jegliches Gewahrsein so wie ein mechanischer Roboter ausführen könnte. | |||
Wie entsteht aus unsinnlicher Materie eine sinnliches Erleben. | |||
Die Frage ist falsch gestellt. | |||
Richtig muss die Frage so lauten: | |||
Aus welchen Gründen kommt der Homo Sapiens dazu sich ein unsinnliches Material auszudenken? | |||
Das ist nämlich unvorstellbar. | |||
Jede Vorstellung ist nämlich per Definition sinnlich. | |||
Und dies ist der Grund: | |||
A erzeugt die Eigenschaften von B, die davor nicht existierten. | |||
Also kann A selbst diese Eigenschaften nicht haben. | |||
Blaise Pascal: | |||
>>Licht ist kein Strom leuchtender Körper.<< | |||
Wenn Licht das Leuchten erklären soll, dann dürfen die Lichtteilchen nicht selbst leuchten. | |||
(Nebenbei: Was hätte Pascal wohl zu den Gluonen gesagt?) | |||
Materie soll das sinnliche Erleben, die Präsenz erklären. | |||
Schluss: Also müssen ihm diese Eigenschaften selbst fehlen. | |||
Das ist logisch. | |||
Damit ist aber nicht im geringsten nachgewiesen, dass Materie überhaupt existiert! | |||
== Der magische Zauber des Materialismus == | == Der magische Zauber des Materialismus == | ||