Wesen 4: Leib, Nest und Lust: Unterschied zwischen den Versionen

K
Begehren: Das eigene Wesen, Reiz ohne Mögen, Nachlassen, Platon, Empathielücke, MMAS
K (Begehren: Bannung, Handlungsweise, Gefühl, Eigenleben, Verbindungen, Lust statt Kinder)
K (Begehren: Das eigene Wesen, Reiz ohne Mögen, Nachlassen, Platon, Empathielücke, MMAS)
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::* [[#Venus|Venus]]: Das sexuelle Verlangen verbindet sich mit Idealisierung und dem Wunsch nach dauerhafter Nähe.
::* [[#Venus|Venus]]: Das sexuelle Verlangen verbindet sich mit Idealisierung und dem Wunsch nach dauerhafter Nähe.
:'''Lust, nicht Kinder.''' Das Begehren verfolgt kein bewusstes Fortpflanzungsziel. Evolutionär wurde der Trieb durch seinen Beitrag zur Fortpflanzung begünstigt. Aber das Wesen selbst will Lust, nicht Kinder.
:'''Lust, nicht Kinder.''' Das Begehren verfolgt kein bewusstes Fortpflanzungsziel. Evolutionär wurde der Trieb durch seinen Beitrag zur Fortpflanzung begünstigt. Aber das Wesen selbst will Lust, nicht Kinder.
:'''Das eigene Wesen.''' Hier zeigt sich sehr deutlich, wie es ein eigenständiges Wesen ist. Es erwacht mit der Pubertät, kann aber vorher auch schon schwächer da sein. Aber dann beherrscht es die Gedanken. Da setzt ein bestimmtes Wesen die Ziele.
:'''Reiz ohne Mögen.''' Man kann eine Person begehren, nur wegen der Trigger oder Reize, selbst wenn man die nicht mag, oder Bilder. Bilder werden zum Beispiel von der Pornographie genutzt. Das ist eine Milliardenindustrie, die den Bedarf nutzt.
:'''Das Nachlassen.''' Später nimmt es ab, so ab 30 bis 50. Aber das ist individuell. Wenn der Trieb erlischt, hat man die Erinnerung, aber nicht mehr wirklich das Verständnis davon.
:Von mir: '''Der wilde Herr.''' In Platons Politeia (Buch I) erzählt Kephalos, dass der Dichter Sophokles im Alter gefragt wurde, ob er noch zur Liebe fähig sei. Er antwortete sinngemäß, er sei ihr mit großer Freude entkommen, wie einem wilden und rasenden Herrn.
:Von mir: '''Heiß und kalt.''' Wer nicht im Zustand eines Triebs ist, unterschätzt, wie stark der Trieb wirkt, wenn er da ist. Loewenstein (1996) nennt das die Empathielücke zwischen heißen und kalten Zuständen. Sie gilt für Hunger, Durst, Zorn und sexuelle Erregung. Deshalb bleibt die Erinnerung, aber nicht das Verständnis.
:Von mir: '''Das Nachlassen im Verlauf.''' In der Massachusetts Male Aging Study wurden 1.085 Männer zwischen 40 und 70 neun Jahre lang beobachtet. Die sexuelle Funktion nahm ab, bei den Älteren stärker (2004).


== Ekstase ==
== Ekstase ==