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== Sieg == | == Sieg == | ||
* Stammbaum: von Vampir · zu Jubel, Stolz, Triumph, Mut, Held, [[#Ehrgeiz|Ehrgeiz]] | * Stammbaum: von Vampir · zu Jubel, Stolz, Triumph, Mut, Held, [[#Ehrgeiz|Ehrgeiz]] | ||
* Beschreibung: | * Spruch: „Ich habe gewonnen!“ „Ich bin der Größte!“ „Ja!“ „Geschafft!“ | ||
* Hunger: Das Ziel zu erreichen, den Gegner zu besiegen und das Hochgefühl des Gewinnens zu spüren. | |||
* Trigger: Ein Kampf, ein Wettbewerb oder eine Aufgabe, die gelingt: das Tor, der Knockout, das Gerät, das läuft. | |||
* Gegendämon: [[Wesen 3: Beutetier#Angst|Angst]]. Im Sieg gibt es keine Angst und kein Bedauern. | |||
* Mimik: Strahlendes Gesicht, offener Mund, Siegesschrei. | |||
* Haltung: Die Arme gehen nach oben, die Brust ist weit, der Körper streckt sich. | |||
* Bannung: offen. | |||
* Beschreibung: Der Sieg ist das Hochgefühl des Gewinnens und kann ohne Gegner auskommen. | |||
:'''Der Sieg.''' Denk an einen Boxkampf. Da kämpfen Krieger. Wenn einer gewinnt, reißt er die Arme nach oben, jubelt und triumphiert. Er macht Sprüche. Hochgefühl. Da ist Euphorie. Da ist nichts Negatives mehr. Kein Bedauern. Keine Angst. Das ist der Sieg. | :'''Der Sieg.''' Denk an einen Boxkampf. Da kämpfen Krieger. Wenn einer gewinnt, reißt er die Arme nach oben, jubelt und triumphiert. Er macht Sprüche. Hochgefühl. Da ist Euphorie. Da ist nichts Negatives mehr. Kein Bedauern. Keine Angst. Das ist der Sieg. | ||
:'''Auch ohne Gegner.''' Das kann auch passieren, wenn man Erfolg hat. Dazu muss man keinen menschlichen Gegner besiegen. Wer ein neues Gerät zum Laufen gebracht hat, jubelt und hüpft durch die Halle. | :'''Auch ohne Gegner.''' Das kann auch passieren, wenn man Erfolg hat. Dazu muss man keinen menschlichen Gegner besiegen. Wer ein neues Gerät zum Laufen gebracht hat, jubelt und hüpft durch die Halle. | ||
:'''Sprüche.''' Cassius Clay, der spätere Muhammad Ali, schrie nach dem Sieg über Sonny Liston 1964 in die Presse: „I am the greatest! I shook up the world!“ (Boxing Insider, Express-News) | :'''Sprüche.''' Cassius Clay, der spätere Muhammad Ali, schrie nach dem Sieg über Sonny Liston 1964 in die Presse: „I am the greatest! I shook up the world!“ (Boxing Insider, Express-News) | ||
:Von mir: '''Der Siegereffekt.''' Wer gewinnt, gewinnt danach leichter. Bei Tieren ist das gut beschrieben: Der Sieger kämpft kühner, der Verlierer weicht aus. Beim Menschen steigt nach einem Sieg der Testosteronspiegel, und das Selbstvertrauen wächst (Allan Mazur und Alan Booth, 1998). | |||
:Von mir: '''Was daraus wird.''' Aus dem Sieg gehen mehrere Wesen hervor, je nachdem, was man daraus macht: der laute [[#Jubel|Jubel]], der still zufriedene [[#Stolz|Stolz]], der zeigende [[#Triumph|Triumph]], der [[#Mut|Mut]], der es wieder wagt, und der [[#Ehrgeiz|Ehrgeiz]], der mehr will. | |||
:Von mir: '''Beispiele.''' Der Boxer nach dem Knockout. Das Kind, das zum ersten Mal ohne Hilfe Fahrrad fährt. Die Schachspielerin, die nach vier Stunden das Matt setzt. | |||
:Von mir: '''Atmung.''' Ein tiefer Atemzug, die Brust weitet sich, dann oft ein Schrei oder ein Lachen. | |||
:Von mir: '''Wo es kippt.''' Der Sieg macht süchtig nach dem Sieg. Wer nur noch gewinnen will, sucht Gegner, die er schlagen kann, und kann Niederlagen nicht mehr ertragen. | |||
== Dank == | == Dank == | ||