Grundlagen: Unterschied zwischen den Versionen

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K
Musik als Beschwörung der Dämonen
K (Mehrklang (Symphonie))
K (Musik als Beschwörung der Dämonen)
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* '''Mehrklang:''' In einer Symphonie gibt es verschiedene Stimmen, die sprechen. Die wechseln ab, aber sprechen auch zugleich. Eine im Vordergrund, andere im Hintergrund. Oder auch die verschiedenen Musikinstrumente: eines sentimental, eines übermütig, eines traurig. Es ist im Alltag ein Mehrklang. Oft spielt ein Solo.
* '''Mehrklang:''' In einer Symphonie gibt es verschiedene Stimmen, die sprechen. Die wechseln ab, aber sprechen auch zugleich. Eine im Vordergrund, andere im Hintergrund. Oder auch die verschiedenen Musikinstrumente: eines sentimental, eines übermütig, eines traurig. Es ist im Alltag ein Mehrklang. Oft spielt ein Solo.
* Von mir: '''Solo und Hintergrund:''' Wer das Solo spielt, bestimmt, was jemand sagt und tut. Die anderen klingen mit und färben es. So entstehen Mischungen, zum Beispiel die [[Wesen 2: Raubtier – Vampir#Empörung|Empörung]], in der Ärger und Überlegenheit zusammen zu hören sind.
* Von mir: '''Solo und Hintergrund:''' Wer das Solo spielt, bestimmt, was jemand sagt und tut. Die anderen klingen mit und färben es. So entstehen Mischungen, zum Beispiel die [[Wesen 2: Raubtier – Vampir#Empörung|Empörung]], in der Ärger und Überlegenheit zusammen zu hören sind.
* '''Musik:''' Musik ist ja nicht nur eine Metapher. Musik ist eine direkte Darstellung des inneren Seelenlebens. So sieht das aus. Dynamisch. Und im Hörer werden damit dieselben Regungen der Dämonen beschworen. Man kennt Musik und vergisst, wie erstaunlich das ist. Aber das ist die Grundlage, wie Musik funktioniert. Nämlich als Mittel zur Beschwörung von Dämonen. Es ist eine Sprache, die einen Tanz beschwört. Haltung. Mimik. Stimmung. Durch Analogie. Weil ihre Struktur der Struktur der Dämonen entspricht. Es ist ja auch so, wie die Dämonen Laute von sich geben. Der Wütende ist laut. Der Traurige schleppend.
* Von mir: '''Stimme und Musik:''' Patrik Juslin und Petri Laukka verglichen 2003 die Gefühle in der Stimme und in der Musik und fanden dieselben Merkmale: Wut und Freude sind schnell und laut, Trauer ist langsam, leise und tief. Die Musik ahmt die Laute der Dämonen nach, die wir aus der Stimme kennen.
* Von mir: '''Die Form des Gefühls:''' Susanne Langer beschrieb 1942 in ''Philosophy in a New Key'', dass die Form der Musik der Form des Gefühls entspricht: Spannung und Lösung, Steigerung und Ruhe, Eile und Zögern. Das ist dein Gedanke von der Analogie der Strukturen, nur ohne Dämonen.


== Atmung ==
== Atmung ==