Wesen 2: Raubtier – Vampir: Unterschied zwischen den Versionen

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:'''Der Held.''' Der Held ist hier im Sinne der Edda gemeint: Jemand, der sein Revier sicher hat und es verteidigen kann. Er ruht in sich. Erst das Christentum hat daraus jemanden gemacht, der sich selbstlos für andere aufopfert. In der Edda sind das bewährte Krieger mit Rang.
:'''Der Held.''' Der Held ist hier im Sinne der Edda gemeint: Jemand, der sein Revier sicher hat und es verteidigen kann. Er ruht in sich. Erst das Christentum hat daraus jemanden gemacht, der sich selbstlos für andere aufopfert. In der Edda sind das bewährte Krieger mit Rang.
:'''Der Beschwichtiger.''' Der Beschwichtiger ist dabei, weil Widrigkeiten nicht gleich zur Aufregung führen.
:'''Der Beschwichtiger.''' Der Beschwichtiger ist dabei, weil Widrigkeiten nicht gleich zur Aufregung führen.
:'''Ruhe und Entschlossenheit.''' Die Gelassenheit lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie handelt aber trotzdem entschlossen. Das ist kein Widerspruch. Der Gelassene will sich konzentrieren.
:Von mir: '''Das Wort.''' Meister Eckhart prägte im 14. Jahrhundert das Wort „gelâzenheit“ für das Sichlassen und Loslassen. Heidegger griff es 1959 auf. Die Stoiker, Epiktet und Seneca, übten dasselbe als Haltung, nur dass sie es Gleichmut nannten: nicht festhalten, was man nicht in der Hand hat.
:Von mir: '''Das Wort.''' Meister Eckhart prägte im 14. Jahrhundert das Wort „gelâzenheit“ für das Sichlassen und Loslassen. Heidegger griff es 1959 auf. Die Stoiker, Epiktet und Seneca, übten dasselbe als Haltung, nur dass sie es Gleichmut nannten: nicht festhalten, was man nicht in der Hand hat.
:Von mir: '''Kühler Kopf.''' Die Aufregung engt den Blick ein und treibt zu schnellen Reaktionen. Wer ruhig bleibt, sieht die Lage und die Möglichkeiten und handelt überlegt. Das hat nichts mit Zurückhaltung zu tun: Die Gelassenheit packt an, nur ohne Hast.
:Von mir: '''Kühler Kopf.''' Die Aufregung engt den Blick ein und treibt zu schnellen Reaktionen. Wer ruhig bleibt, sieht die Lage und die Möglichkeiten und handelt überlegt. Das hat nichts mit Zurückhaltung zu tun: Die Gelassenheit packt an, nur ohne Hast.
:Von mir: '''Nicht gleichgültig.''' Die Gelassenheit sieht, was los ist, und fühlt es. Sie wird nur nicht davon getrieben. Das unterscheidet sie vom [[#Egal|Egal]], dem es nichts ausmacht.
:Von mir: '''Der Unterschied zum Egal.''' Der Gelassene sieht, was los ist, und handelt, auch für andere. Das unterscheidet ihn vom [[#Egal|Egal]], der sich nur für seine eigenen Belange einsetzt.
:Von mir: '''Resignation.''' Die Resignation hat die Schultern gesenkt: Sie hat aufgegeben. Die Gelassenheit steht aufrecht und rechnet mit einem guten Ausgang. Aufgegeben und gelassen unterscheiden sich in der Zuversicht.
:Von mir: '''Resignation.''' Die Resignation hat die Schultern gesenkt: Sie hat aufgegeben. Die Gelassenheit steht aufrecht und rechnet mit einem guten Ausgang. Aufgegeben und gelassen unterscheiden sich in der Zuversicht.
:Von mir: '''Atmung.''' Ruhig und tief, mit langem Ausatmen. Der Körper bleibt locker, auch wenn der Kopf Gefahr meldet.
:Von mir: '''Atmung.''' Ruhig und tief, mit langem Ausatmen. Der Körper bleibt locker, auch wenn der Kopf Gefahr meldet.
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== Egal ==
== Egal ==
* Stammbaum: von Gelassen · zu –
* Stammbaum: von Gelassen · zu –
* Beschreibung:  
* Spruch: „Dafür bin ich nicht zuständig.“ „Ist mir egal.“ „Das ist nicht mein Problem.“ „Mach du das.“ „Ich habe zu tun.“
* Hunger: Die eigenen Interessen ungestört zu verfolgen.
* Trigger: Fremde Ansprüche und Pflichten.
* Gegendämon: [[#Empörung|Empörung]]. Der Empörte nimmt jede Regel ernst, dem Egalen ist keine etwas wert.
* Mimik: Gelassenes Gesicht, ein Schulterzucken.
* Haltung: Entspannt, halb abgewandt.
* Bannung: offen.
* Beschreibung: Egal ist auch gelassen. Er hat aber keine Ambitionen, sich für etwas zu engagieren.
:'''Fremde Ansprüche.''' Der will fremde Ansprüche ignorieren. Der drückt sich vor Pflichten.
:'''Die eigenen Interessen.''' Seine eigenen Interessen verfolgt der aber. Und seine Gleichgültigkeit ist ein Mittel dazu, nur seine Belange ernst zu nehmen.
:'''Resignation.''' Etwas anderes ist Resignation. Da war der Wille, etwas zu erreichen. Aber der ist so oft gescheitert, dass er sich auf die Egal-Position zurückzieht. Glücklich ist der nicht damit. Aber er denkt: Man kann sowieso nichts bewirken. Auch für seine Interessen.
:Von mir: '''Von der Gelassenheit.''' Beide sind ruhig. Der Gelassene handelt entschlossen und engagiert sich für die Sache oder die anderen. Der Egale engagiert sich nur für sich.
:Von mir: '''Beispiele.''' Der Kollege, der bei jeder Zusatzaufgabe sagt „nicht meine Abteilung“, aber pünktlich zu seinem Verein geht. Der Mitbewohner, der den Abwasch stehen lässt. Das Kind, das auf die Bitte, den Tisch zu decken, „ist mir egal“ sagt und weiterspielt.
:Von mir: '''Wo es kippt.''' Das Egal kann ein Schutz vor Überforderung sein: Nicht alles muss man tragen. Es kippt, wenn andere dauernd tragen müssen, was er sich spart. Dann ist er der Trittbrettfahrer, und die Gruppe wird ihn nicht mehr lange dulden.


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