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Admin (Diskussion | Beiträge) K (Wesen 5: Flegel, Bannung (mit Freigabe)) |
Admin (Diskussion | Beiträge) K (Heuchler: Eintrag) |
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== Heuchler == | == Heuchler == | ||
* Stammbaum: noch ohne Ort | * Stammbaum: noch ohne Ort | ||
* Beschreibung: | * Hunger: Als gut gelten, ohne den Preis des Gutseins zu zahlen. Der Ruf der Tugend, ohne die Tugend. | ||
* Trigger: Ein Publikum, bei dem Moral zählt. Eine Gelegenheit zum Vorteil, die niemand sieht. | |||
* Bannung: Der Ruf ist gesichert. Oder er wird entlarvt, dann folgen Leugnen und Gegenangriff. | |||
* Mimik: Mild und offen, die Augen weich, die Brauen betroffen hochgezogen. Das Lächeln bleibt, wenn der Blick kalt wird. | |||
* Haltung: Die Hand auf der Brust, der Kopf leicht geneigt, die Stimme gesenkt. | |||
* Beschreibung: | |||
:'''Zwei Gesichter.''' Der Heuchler zeigt vor Publikum, was gut ankommt, und handelt anders, wenn niemand hinsieht. Das Wort kommt vom griechischen ''hypokrites'', dem Schauspieler. Er spielt eine Rolle. | |||
:'''Sprüche.''' | |||
:* Ich will ja niemanden verurteilen, aber … | |||
:* Ich sage das nur, weil ich mir Sorgen mache. | |||
:* Das würde ich nie tun. | |||
:* Ich bin ja nicht so einer, aber … | |||
:'''Vom Prediger unterschieden.''' Der [[Wesen 1: Raubtier – Wüterich#Prediger|Prediger]] glaubt seine Regel, auch wenn er sie selbst nicht einhält. Der Heuchler benutzt die Regel als Maske. Beim Prediger ist es Schwäche, beim Heuchler ist es Absicht. | |||
:'''Doppelmoral.''' Für andere gilt der strenge Maßstab, für ihn der milde. Er verurteilt am lautesten, was er selbst tut. | |||
:'''Belege.''' Tartuffe in Molières gleichnamiger Komödie (1664) ist das Urbild. Im Neuen Testament nennt Jesus die Pharisäer „Heuchler“ (Matthäus 23). | |||
:'''Entgleisung.''' Er täuscht am Ende sich selbst. Er glaubt seine Rolle und hält sich für gut. | |||
== Nachtragender == | == Nachtragender == | ||