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:'''Bei Theophrast.''' Er heißt dort Ἀρέσκεια: „Affability is a sort of demeanor that gives pleasure at the sacrifice of what is best.“ Er ruft einen Freund schon von weitem an, überschüttet ihn mit Lob und lässt ihn nicht los. Vor Gericht will er auch dem Gegner gefallen. Beim Essen lässt er die Kinder rufen, sagt, sie ähnelten dem Vater „as one fig is like another“, und spielt mit ihnen. | :'''Bei Theophrast.''' Er heißt dort Ἀρέσκεια: „Affability is a sort of demeanor that gives pleasure at the sacrifice of what is best.“ Er ruft einen Freund schon von weitem an, überschüttet ihn mit Lob und lässt ihn nicht los. Vor Gericht will er auch dem Gegner gefallen. Beim Essen lässt er die Kinder rufen, sagt, sie ähnelten dem Vater „as one fig is like another“, und spielt mit ihnen. | ||
:'''Wenn er entgleist.''' Theophrast beschreibt die Entgleisung. Überwiegt die Anerkennung, wird aus dem Gefälligen der Schmeichler, der dem anderen Recht gibt, auch gegen die Wahrheit. Aristoteles unterscheidet den Gefallsüchtigen ohne Eigennutz vom Schmeichler aus Eigennutz. Die Psychologie nennt das Extrem Soziotropie. | :'''Wenn er entgleist.''' Theophrast beschreibt die Entgleisung. Überwiegt die Anerkennung, wird aus dem Gefälligen der Schmeichler, der dem anderen Recht gibt, auch gegen die Wahrheit. Aristoteles unterscheidet den Gefallsüchtigen ohne Eigennutz vom Schmeichler aus Eigennutz. Die Psychologie nennt das Extrem Soziotropie. | ||
== Urschlummer == | == Urschlummer == | ||