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Der Reduktionismus hat seine methodischen Grenzen. | Der Reduktionismus hat seine methodischen Grenzen. | ||
Man kann nicht jedes Problem lösen indem man es in Teile zerteilt, diese Teile beschreibt und anschließend wieder zusammensetzt. | Man kann nicht jedes Problem lösen, indem man es in Teile zerteilt, diese Teile beschreibt und anschließend wieder zusammensetzt. | ||
Auch diese Methode hat ihre Grenzen. So erfolgreich sie auch in Technik und Wissenschaft ist. | Auch diese Methode hat ihre Grenzen. So erfolgreich sie auch in Technik und Wissenschaft ist. | ||
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Ein Forscher rief einem Floh zu: >>Spring!<< - und der floh sprang. Da riß der Forscher dem Ffloh ein Bein aus und wiederholte das Experiment. Und wieder sprang der Floh. Dies setzte sich fort bis zum letzten Flohbein. Und wiederum rief der Forscher dem Floh zu: >>Spring!<< - doch der Floh sprang nicht. Zufrieden notierte der Forscher in sein Notizbuch: Flöhe hören mit ihrem letzten Bein. - | Ein Forscher rief einem Floh zu: >>Spring!<< - und der floh sprang. Da riß der Forscher dem Ffloh ein Bein aus und wiederholte das Experiment. Und wieder sprang der Floh. Dies setzte sich fort bis zum letzten Flohbein. Und wiederum rief der Forscher dem Floh zu: >>Spring!<< - doch der Floh sprang nicht. Zufrieden notierte der Forscher in sein Notizbuch: Flöhe hören mit ihrem letzten Bein. - | ||
Es ist ein grundsätzlicher Fehlschluß aus der ausbleibenden Wirkung auf die Ursache zu schließen. Wir erkennen die Wirkung des Teils also gar nicht an der ihm eigentlichen Wirkkraft aus seiner Wirklichkeit, sondern diese erfinden wir nur dazu, diese ''erdichten'' wir nur aus dem Ausbleiben einer Wirkung. Aus dem was fehlt, wenn dieses Teil fehlt. Doch dies ist ein fataler folgenreicher Fehlschluß unserer | Es ist ein grundsätzlicher Fehlschluß aus der ausbleibenden Wirkung auf die Ursache zu schließen. Wir erkennen die Wirkung des Teils also gar nicht an der ihm eigentlichen Wirkkraft aus seiner Wirklichkeit, sondern diese erfinden wir nur dazu, diese ''erdichten'' wir nur aus dem Ausbleiben einer Wirkung. Aus dem was fehlt, wenn dieses Teil fehlt. Doch dies ist ein fataler folgenreicher Fehlschluß unserer Logik, ein plumper Irrtum, der unserer gesamten schließenden Logik zugrundeliegt; und in so manchem Paradox mündet. | ||
Ich stelle hiermit die Gültigkeit von Kausalität in Frage. | |||
Pragmatisch? - Ja. | |||
Aber Realität? - Nein. | |||
Verschiedene verschachtelte Fälle. | |||
Die Quantentheorie gilt als paradox und unverständlich, nur weil hier unsere falsche reduktionistische Logik versagt. Das young`sche Doppelspaltexperiment widerlegt unsere übliche Auffassung von Realität und Logik. Das Interferenzmuster aus beiden Spalten ist nicht einfach die Summe der Muster der einzelnen Spalte. Das Ganze ist nicht die Summe seiner Teile. Man sieht damit ist der Fundamentalsatz der reduktionistischen Logik widerlegt. >>Teile/analysiere und setze aus diesen Teilen das Ganze wieder zusammen<< ist '''falsch'''. Dieser Satz ist in vielen Fällen erfolgreich anwendbar, aber er hat nichts damit zu tun wie die Realität eigentlich funktioniert. Ich hatte nie ein Problem mit dem Doppelspalt-Experiment, weil ich sowieso nie an eine reduktonistische Wirklichkeit geglaubt habe. | Die Quantentheorie gilt als paradox und unverständlich, nur weil hier unsere falsche reduktionistische Logik versagt. Das young`sche Doppelspaltexperiment widerlegt unsere übliche Auffassung von Realität und Logik. Das Interferenzmuster aus beiden Spalten ist nicht einfach die Summe der Muster der einzelnen Spalte. Das Ganze ist nicht die Summe seiner Teile. Man sieht damit ist der Fundamentalsatz der reduktionistischen Logik widerlegt. >>Teile/analysiere und setze aus diesen Teilen das Ganze wieder zusammen<< ist '''falsch'''. Dieser Satz ist in vielen Fällen erfolgreich anwendbar, aber er hat nichts damit zu tun wie die Realität eigentlich funktioniert. Ich hatte nie ein Problem mit dem Doppelspalt-Experiment, weil ich sowieso nie an eine reduktonistische Wirklichkeit geglaubt habe. | ||
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== Nominalismus == | == Nominalismus == | ||
>>Es scheint demnach, daß wir, um gewiß zu sein, daß dieser Satz allgemein wahr ist, entweder einen besonderen Beweis für jedes einzelne Dreieck führen müssen, was unmöglich ist, oder es ein für allemal zeigen müssen an der abstrakten ''Idee eines Dreiecks'', woran alle einzelnen unterschiedslos teilhaben, und wodurch sie alle gleichmäßig repräsentiert werden. Darauf antworte ich, daß, obschon die Idee, die ich im Auge habe, während ich den Beweis führe, z.B. die eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks ist, dessen Seiten von einer bestimmten Länge sind, ich nichtsdestoweniger dessen gewiß sein kann, daß derselbe Beweis Anwendung findet auf alle anderen geradlinigen Dreicke, von welcher Form oder Größe sie auch immer sein mögen, und zwar darum, weil weder der rechte Winkel noch die Gleichheit zweier Seiten noch auch die bestimmte Länge der Seiten irgendwie bei der Beweisführung in Betracht gezogen worden sind. Zwar trägt das Gebilde, welches ich vor Augen habe, alle diese Besonderheiten an sich, aber es ihrer durchaus keine Erwähnung in dem Beweis des Satzes geschehen. (. . .) Aus diesem Grunde und nicht darum, weil ich von der abstrakten Idee eines Dreiecks den Beweis geführt hätte, schließe ich, daß das von einem einzelnen rechtwinkligen gleichschenkligen Dreieck Erwiesene von jedem schiefwinkligen und ungleichseitigen Dreieck wahr ist.<< | |||
[George Berkeley | Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis] | |||
Eine Beweisführung wird nicht dadurch allgemeingültig, dass man sie auf etwas ALLGEMEINES / ABSTRAKTES anwendet. | |||
Eine Beweisführung wird dadurch "allgemeingültig", dass man sie ''beliebig'' auf jeden speziellen Einzelfall anwenden kann. | |||
ES GIBT ÜBERHAUPT NICHTS ALLGEMEINES ! ! ! | |||
Es gibt nur Einzelfälle. | |||
Es gibt nur konkrete Einzelheiten. | |||
Und auch eine allgemeingültige Beweisführung ist solch ein konkreter Einzelfall, der nur an dieser einen Stelle existiert an der er ist. | |||
ALLE Regeln werden aus '''Einzelheiten''' erkannt und gebildet. | |||
Einzelheiten sind die ''einzigen'' Realitäten. | |||
Denn Regeln sind nur über Einzelheiten erreichbar. | |||
Der Inhalt von Regeln ist etwas anderes als ein existierendes DING. | |||
Es ist ein ''Ritual,'' eine ''Gewohnheit'' ein gesiebtes Prinzip, aber keine Realität. Es ist ein Algorithmus, eine Handlungsanweisung, ein Backrezept. | |||
Als solches aber wiederum selbst auch nur eine Einzelheit. Soviel zu der Existenz abstrakter Ideen. | Als solches aber wiederum selbst auch nur eine Einzelheit. Soviel zu der Existenz abstrakter Ideen. | ||
Mathematik ist eine Fälschung. | |||
Mathematik existiert nicht in irgendeinem abstrakten Ideenhimmel. Mathematik ist eine Sammlung von Algorithmen, die ganz konkret als Einzelheiten exitieren, nämlich niedergeschrieben als Zeichen in einem Mathematikbuch und da wo man diese Handlungsanweisungen dieser Zeichen konkret ausführt. | |||
Da. Nur da. | |||
Mathematik ist eine '''Fälschung'''. | |||
1 = 1 ist eine Lüge. | 1 = 1 ist eine Lüge. | ||
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Es ist der Beschluss, dass man zwei Zahlen, die ''nicht'' gleich sind miteinander verwechseln '''will'''. | Es ist der Beschluss, dass man zwei Zahlen, die ''nicht'' gleich sind miteinander verwechseln '''will'''. | ||
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'''Ist das wirklich noch Niemandem aufgefallen?''' | |||
Ich bin immer sehr amüsiert, wenn es in der Diskussion um die Frage geht, ob die imaginäre Zahl i real ist. | |||
Haben die Leute denn gar nicht bemerkt, dass bereits die Zahl EINS nicht real ist? | |||
Es gibt keine Identität. | |||
Wenn man fünf Äpfel zählt, dann sind diese ''nicht'' identisch. | |||
Der eine ist rot, der andere ist grün. | |||
Einer ist groß und noch einer klein. | |||
Aber wir tun so, als '''ob''' die Äpfel identisch wären. | |||
Das bedeutet: Wir ''verwechseln'' die Äpfel miteinander. Es ist uns egal, ob man zuerst diesen oder jenen Apfel zählt. | |||
Erst durch diese Operation '''erzeugen''' wir so etwas wie "Identität". | |||
"Identität" ist kein existierendes DING, sondern ein ''Algorithmus''. Nämlich die Handlungsanweisung Objekte miteinander zu ''verwechseln'' und ihr individuelles Dasein - das heißt ihre konkrete Realität - dabei zu ignorieren. | |||
Mathematiker und Wissenschaftler fabrizieren eine Fälschung. | |||
Diese Fälschung kann man entlarven. | |||
Man muss nur aufmerksam darauf achten, was sie tatsächlich konkret TUN, um zu diesen Ergebnissen zu gelangen. | |||
Man wird immer finden, dass sie ganz konkrete Handlungsanweisungen an ganz konkreten Objekten ausführen, auch wenn das komische Schnörkel aus einem Mathematikbuch sind. Sie werden niemals mit etwas hantieren, dass nicht konkret und eine Einzelheit ist. | |||
Sie werden nie mit einem abstrakten Objekt hantieren, das aus dem platonischen Ideenhimmel stammt und nicht konkret ist. | |||
Sie sind im Irrtum. <br> | |||
Sie glauben die imaginäre Zahl i ist ein DING und deshalb eine abstrakte Idee. Sie ist aber eine ''Handlungsanweisung'' bestimmte Schritte durchzuführen. | |||
Feststellung: | |||
Man kommt zu exakt denselben Ergebnissen der Mathematik ohne abstrakte Ideen. | |||
Und zwar wenn man definierte Algorithmen auf konkrete Objekte/Zeichen anwendet. | |||
Man muss nur die richtige '''Choreografie''' eingeübt haben. | |||
Das ist jedenfalls das, was Mathematiker tatsächlich TUN ! ! ! | |||
Wozu bitte braucht man dann noch die Existenz von abstrakten Ideen? | |||
Wenn diese in der Praktik der Mathematik gar nicht vorkommen? | |||
== Materie als ad hoc-Hypothese == | |||
Der Begriff "Materie" ist eine Fiktion, eine Erfindung, eine Worthülse. | |||
Das heißt man nimmt eine Black Box. Dann malt man ein großes '''X''' darauf und klebt ein Etikett mit einem Namen darauf. | |||
Das kann dann beliebig heißen. | |||
Der Äther | |||
Die Materie | |||
Der freie Wille | |||
Das Gehirn | |||
Das Bewustsein | |||
Gott usw. . . . | |||
Dann schreibt man diesem Wunderding ganz erstaunliche Qualitäten und Wirkungen zu. Der Äther sollte z.B. unendlich starr und gleichzeitig fast völlig durchlässig sein. Mit Hilfe dieser ad hoc gemachten Hypothese erklärt man dann eine Reihe von Erscheinungen. Wen stört es eigentlich, dass die Erklärungen dabei immer länger und abenteuerlicher werden. Das ptolemäische System hat Schwierigkeiten die Schleifenbahn des Planeten Mars zu beschreiben? Was macht das schon? Laßt uns einfach noch ein paar Nebenkreise erfinden, dann wird es schon gehen. Wen stört es dabei eigentlich, dass die Phänomene dabei tatsächlich gar nicht erklärt werden, so lange man der Hypothese nur zuschreibt, dass sie es tut und das auch ''geglaubt'' wird. Da macht man ein großes '''X''' und schreibt diesem '''X''' Leistungen und Eigenschaften zu, die die offenen Fragen erklären. | |||
Und indem wir mit diesem '''X''' so viel erklären kleben wir immer mehr an diesem '''X''' und dieses '''X''' klebt an uns. | |||
Wir werden es nicht mehr los! Eine ad hoc gemachte Hypothese... und dann wird das Wort, das große '''X''' ''unentbehrlich''. - Hat es nicht schon so viel erklärt? Und es wird selbst zu einer ''Realität'' ganz wie die Kristallsphären des Aristoteles. Aber ich will fair sein. Sind nicht auch unsere anderen Ideen und Realitäten solche Kristallsphären? Hat nicht jede Zeit ihre Kristallsphären? Und ein ''Recht'' darauf kraft ihrer Willkür. | |||
Materie ist unentbehrlich dafür den Zusammenhang der sinnlichen Erscheinungen zu erklären. Wen stört es dabei, dass mit hilfe der Materie bisher noch in keinem einzigen Fall die Existenz der sinnlichen Wahrnehmung hergeleitet werden konnte? Das sogenannte Problem vom Bewußtsein. So lange nur ''geglaubt'' wird. dass sie es tut. Materie ist nur eine weitere Kristallspäre. | |||
Das sogenannte Problem vom Bewußtsein. | |||
Die Frage lautet: Wozu hat die Natur dem Menschen ein Bewußtsein verliehen, wenn dieser seine Aufgaben auch ohne jegliches Gewahrsein so wie ein mechanischer Roboter ausführen könnte. | |||
Wie entsteht aus unsinnlicher Materie eine sinnliches Erleben. | |||
Die Frage ist falsch gestellt. | |||
Richtig muss die Frage so lauten: | |||
Aus welchen Gründen kommt der Homo Sapiens dazu sich ein unsinnliches Material auszudenken? | |||
Das ist nämlich unvorstellbar. | |||
Jede Vorstellung ist nämlich per Definition sinnlich. | |||
Und dies ist der Grund: | |||
A erzeugt die Eigenschaften von B, die davor nicht existierten. | |||
Also kann A selbst diese Eigenschaften nicht haben. | |||
Blaise Pascal: | |||
>>Licht ist kein Strom leuchtender Körper.<< | |||
Wenn Licht das Leuchten erklären soll, dann dürfen die Lichtteilchen nicht selbst leuchten. | |||
(Nebenbei: Was hätte Pascal wohl zu den Gluonen gesagt?) | |||
Materie soll das sinnliche Erleben, die Präsenz erklären. | |||
Schluss: Also müssen ihm diese Eigenschaften selbst fehlen. | |||
Das ist logisch. | |||
Damit ist aber nicht im geringsten nachgewiesen, dass Materie überhaupt existiert! | |||
== Der magische Zauber des Materialismus == | |||
Abstrakta-Amulette entwickeln sich aus einer ursprünglich praktischen Lehre. Da im Zuge des Initiationsritus dem Anwärter von den Autoritäten Schmerzen zugefügt werden sollen - wird er gezwungen eine Lehre zu lernen, lehren und zu verteidigen, die er im Grunde nicht versteht. Es wird also nur das Äußere, die Schale und die mechanische Anwendung gelehrt, aber nicht das lebendige sinnliche Verständnis. | |||
So wie es gelernt wurde wird es dann gelehrt. Diese Schale sind die Abstrakta-Amulette. Das Maß der ''Ehrerbietung'' für selbige und ''Verachtung'' für die, die ihnen nicht huldigen entspricht dabei genau dem Maß und der Schmerzen, die zu ihrer Erlangung aufgebracht wurden. Doktorgrad . | |||
Von Ronald D. Laing stammt der Satz: >>Wir müssen unsere Erfahrung irgendwie wieder in die Theorie bringen. Ich bin nicht der gleichen Meinung, obwohl ich gerne zugebe, dass er mit diesem Satz in seinem Sinne recht hat. Denn die Erfahrung ''war'' nie außerhalb unserer Theorie. Unsere Theorie ist nämlich nur eine sehr spezielle, bestimmte, seltene Art unserer Erfahrung - ist, war und wird immer innerhalb unserer Erfahrung sein. | |||
Das entspricht im Zen-Buddismus ungefähr dem Satori - der Erkenntnis der unmittelbaren Wirklichkeit - die nur durch die Illusion verhindert wird, dass sie nicht da sei und also mit Mitteln gesucht wird. Auch die Theorie ist Erfahrung und allgemeine Gesetze sind auch nur spezielle Einzelheiten innerhalb der wirklichen Welt, der speziellen Einzelheiten. Das ganze Unglück beginnt mit der Verwechselung der wirklichen Welt mit der Welt der Theorie - und dies geschieht typischerweise durch Theoretiker - durch Leute, die sich vornehmlich in der theoretischen Welt aufhalten, denen die theoretische Welt die ganze Welt ist eben weil dies ihre hauptsächliche Erfahrung ist. Wenn also Physiker an die Existenz der Materie glauben, so liegt dies einfach nur an ihrer primären Erfahrungsquelle. Der Bankier glaubt an die Banknoten, das Mädchen an die Liebe usw. . | |||
Nebenbei: Damit bin ich wieder bei dem Hauptsatz der Dämonologie, dass der herrschende Dämon die Welt bestimmt. | |||
== Was ist Bewußtsein? == | |||
Das Problem vom Bewußtsein. | |||
Ich bin also denke ich. | |||
Esse est percipi. | |||
Das Problem des Bewußtseins wird missverstanden, da es nicht sauber analysiert wird. | |||
Unter "Bewußtsein" wird ein synthetisches Gebilde verstanden, dass es in der Form tatsächlich nicht gibt. | |||
So kommt es dann zu Fragen wie: Wozu erfand die Natur ein Bewußtsein, wenn Lebewesen als empfindungslose Automaten genau dasselbe leisten könnten? | |||
Welcher Selektionsvorteil steckt dahinter? | |||
Eine davon ist Gewahrsein des Leibes. Und wie alle Funktionen des Geistes ist dies ein ''körperlicher'' Vorgang einer speziellen Schimpansenart. "Man kann durch den körper wandern und sich seiner verschiedenen Glieder bewußt werden" ist: Die Berührung des Muskeltonus empfinden. Eine wichtige Fähigkeit um sich als 3-dimensionales Objekt durch die Äste zu schwingen ohne anzustoßen. | |||
Es könnte ja ein unsinnliches Material geben mit dem namen Materie. Als ''Ursache'' der sinnlichen Qualitäten darf dieses Material selbst natürlich keine sinnlichen Eigenschaften besitzen. Die Ursache von Rot kann nicht auch selbst rot sein. Was wäre, wenn es eines Tages Roboter gäbe, die ein Bewußtsein simulieren. Die vorgeben eine Wahrnehmung der Welt, eine Erkenntnis von Farben, Gerüchen, Lauten irgendeine Form von Sinnlichkeit zu erleben im Gegensatz zur harten, farb- und geruchlosen welt der grauen - nein - unsichtbaren geruchlosen Welt der Materie. Was wäre wenn deine Artgenossen solche Roboter wären? Descartes verstand die Tiere als seelenlose Maschinen. Das führte dazu, dass man Hunde zu Demonstrationszwecken auf Bretter nagelte. | |||
Was wäre, wenn du selbst eine solche Maschine bist, die glaubt ein Bewußtsein zu haben als Gegensatz zu der leblosen physikalischen Materie der Physik? | |||
Doch diesen Gegensatz gibt es nicht. | |||
Und du ''schwimmst in einem Universum der Seele'' in der jeder Winkel lückenlos ausgefüllt ist mit Farben, Lauten, Gerüchen. - | |||
''Nirgends'' krabbelt die Spinne des Nichts! | |||
== Gedächtnis nicht Bewußtsein == | |||
Wir können die Gegenwart erfahren, uns ihrer bewußt sein, aber wir können uns nicht an sie ''erinnern''. | |||
Dann ist sie ja keine Gegenwart mehr. | |||
Das ''Gedächtnis'' ist die große Leistung des Menschen! | |||
Nicht das Bewußtsein. | |||
Esse est percipi. | |||
Gewahrsein haben auch Steine. Aber kein Gedächtnis. | |||
Das ist so, wie wenn einer immerfort mit einem Radiergummi der Spur nachgeht und sie ausradiert. | |||
Berührung ist nicht im Gehirn. | |||
'''Ort''' ist wo die Berührung ist. | |||
Erst durch das ''Begreifen'' der Umgebung ordnen wir einer Sicht einen Ort zu. | |||
Berührung kann keinem Ort zugeordnet werden. | |||
Berührung '''ist''' Ort. | |||
Erst durch die Berührung gibt es ein HIER und gibt es ein DORT . | |||
Ein Ort ward bestimmt und wird immer bestimmt sein in der Berührung. | |||
Sein Da-sein steht und fällt mit der Berührung. | |||
Bei Taubheit der Empfindung stellt sich sofort eine befremdende Erfahrung von der eigenen Abwesenheit ein. | |||
Wie in einem Traum. Wie als Gespenst. | |||
Der Gesichtssinn erfährt erst durch das ''Begreifen'' den Begriff Ort. | |||
Begreifen wird immer das Fundament unserer Begriffe sein. | |||
Die ''menschliche'' Begriffe sind und nicht von irgendeinem Ideenhimmmel gefallen sind. | |||
Aber Physiker geben der Messung mit Instrumenten einen höheren Stellenwert als Ihrem eigenen Tastsinn. | |||
Dieser rote Kaffetasse dort auf dem Tisch ist (eine Wahrnehmung) in meinem Gehirn. | |||
Aber dann wäre auch der Sternenhimmel in meinem Gehirn. | |||
Dann wäre auch das Universum in meinem Gehirn. | |||
Dann wäre auch mein Gehirn als Teil des Universums in meinem Gehirn. | |||
Das ist grober Unfug. | |||
>>Selbstverständlich ist diese Kaffeetasse nicht im Gehirn. Aber das Gehirn macht sich ein ''Bild'' von der materiellen wirklichen Kaffeetasse dort draußen und dieses ''Bild'' ist im Gehirn. | |||
Abstraktion ist ein schablonenfetisch. | |||
Die Berührung tut weh, schmerzt ungeheuerlich. | |||
Zwerg argumentiert hier nicht mit Schablonen weil das vernünftig ist. | |||
Er argumentiert mit Schablonen, weil er nicht anders kann. | |||
Er argumentiert mit Schablonen weil er das lebendige Feuer der Präsenz nicht aushält. Dazu müsste er erleben. Und erleben tut weh. | |||
Da begegnet er lieber toten ausgestopften Objekten, die er vorher ausgenommen hat, alle sinnlichen Prädikate entfernt hat. Dann formt der Präparator den Körper nach. Dazu nimmt er die Holzwolle der Physik und den Draht der Geometrie, die er fest mit dem Garn der wissenschaftlichen Überheblichkeit umwickelt. Oder er modelliert den Körper aus dem festem Schaumstoff der Abstraktion. Mit logischen Argumenten ist ihm hier nicht beizukommen. Das ist eben keine Frage der Logik sondern eine Frage der Abrichtung. Zwergs Erfahrung ist eine jahrelange Schulung, eine Prozedur die ihn Schablonen über eigenes erleben stellen lehrt. | |||
Gleichungen lösen wird belohnt. Fühlen, Hören, Sehen wird bestraft. | |||
Die ''wirkliche'' Welt ist in den magischen Zeichen von Zahlen und Buchstaben. | |||
Das was wir sehen ist nur ''Schein''. | |||
Verachtung und der gebündelte Hass des Stammes trifft den, der etwas anderes behauptet und Farbe für etwas reales hält. | |||
Damit ist er wissenschaftlich disqualifiziert und wird von der Gemeinschaft ausgestoßen. | |||
Angeblich geht es in der Physik gar nicht um Wahrheit, sondern um funktionierende Modelle, mit denen man ''Voraussagen'' machen kann. | |||
Aber warum um alles in der Welt tun diese angeblichen Modellbastler dann so bombastisch und behaupten mit der Überheblichkeit des Wissenden, mit der Verachtung des Weisen, dass Farbe gar keine Realität besitzt - außer in unseren Köpfen. | |||
Irgendwann in unserer Erziehung kommt der Schritt, wo wir die Theorie höher stellen als die niedere, flüchtige, unerklärte, atmende Umgebung. | |||
Und '''da''' ist er da | |||
'''der Bruch, der uns aus der Welt ''herausreißt ! !''''' | |||
Wer vom Immaterialismus noch nichts gehört hat dem sei Berkeley`s | |||
treatise concerning the principles of human knowledge | |||
empfohlen. | |||
Im übrigen kann man auch als Atheist Immaterialist sein. | |||
Entgegen der Intention von Berkeley, der mit dem Immaterialismus den Beweis seines Gottes antreten wollte. | |||