Stammbaum

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Version vom 4. Oktober 2026, 19:49 Uhr von Admin (Diskussion | Beiträge) (Abschnitt „Wie neue Dämonen entstehen“ (mit Daniels Freigabe))
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Dies ist der Stammbaum der menschlichen Seele


Bestimmt ist das nicht ohne Fehler. Und gewiss ist das auch nicht vollständig.

Aber es ist ein erster Ansatz. Es ist ein Entwurf, der zeigt wie man die Entwicklung der Seele aus den heute lebenden Dämonen ablesen kann.



Ich bin ein Empath. Ich schaue den Menschen direkt auf den Grund ihrer Seele.

Ich habe etwas getan, dass zuvor Niemand sonst außer mir jemals getan hat:


Ich habe dem Menschen auf den Grund seiner Seele geschaut.



Stammbaum, Stand 4. Oktober 2026

Stammbaum der menschlichen Seele, nachgezeichnet nach dem Bild 2023

Nachgezeichnet nach dem Bild 2023, damit er leicht geändert werden kann. Farbig hinterlegt: Wesen mit Steckbrief im Wiki. Gestrichelt: Linien, die im Bild 2023 nicht sicher abzulesen waren. Blau: Linien, die 2026 ergänzt wurden (Büßer → Formal → Zwerg; HOMO → Herde → Stammesbruder; Revierverhalten → Stammesbruder). Neu im Kasten „noch ohne Ort“: der Trotz.

Quelltext zum Ändern: Stammbaum/Quelltext. Die Wesen mit ihren Beschreibungen: Wesen 1: Raubtier – Wüterich · Wesen 2: Raubtier – Vampir · Wesen 3: Beutetier · Wesen 4: Leib, Nest und Lust · Wesen 5: Noch ohne Ort


Wie neue Dämonen entstehen

Neue Dämonen bilden sich zuerst in Einzelnen und verbreiten sich von da aus. Allerdings muss der Boden dafür da sein, dass die Pflanze wächst. Letztlich sind es Meme, die sich verbreiten wie Mode. Wobei das natürlich noch mehr ist: Ein Dämon hat Hunger und handelt.

Das Gleichnis vom Sämann (Matthäus 13): Ein Teil der Saat fällt auf den Weg, und die Vögel fressen ihn. Ein Teil fällt auf felsigen Grund, geht schnell auf und verdorrt, weil er keine Wurzeln hat. Ein Teil fällt unter die Dornen und wird erstickt. Ein Teil fällt auf guten Boden und bringt hundertfach Frucht. Derselbe Same, verschiedener Boden.

Ein Same ohne Boden: Aristarch von Samos sagte im 3. Jahrhundert vor Christus, dass die Erde um die Sonne kreist. Niemand folgte ihm. 1.800 Jahre später sagte Kopernikus dasselbe, und diesmal wuchs es: Buchdruck, Seefahrt, Zweifel an der Kirche.

Einer fängt an, der Boden ist bereit: Im Juli 1518 begann in Straßburg eine Frau namens Troffea auf der Straße zu tanzen und hörte tagelang nicht auf. Nach einer Woche tanzten Dutzende, nach einem Monat Hunderte, einige bis zur Erschöpfung. Der Boden: Hungerjahre, Seuchen und der Glaube, dass der heilige Veit einen mit Tanzwut verfluchen kann.

Ein Mann und sein Dämon: Franz von Assisi warf um 1206 seine Kleider vor dem Bischof auf den Boden und gab seinem reichen Vater alles zurück. Zwanzig Jahre später hatte sein Orden Tausende Brüder in ganz Europa. Der Boden: eine reiche Kirche, über die viele unglücklich waren.

Wie in der Biologie: Jede Mutation entsteht zuerst in einem einzigen Tier. Ob sie sich verbreitet, entscheidet die Umgebung. Ein neuer Dämon ist wie eine neue Art. Richard Dawkins hat 1976 für Ideen, die sich so verbreiten, das Wort „Mem“ erfunden.

Bild 2023















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