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:Von mir: '''Sieg und Triumph.''' Der [[#Sieg|Sieg]] ist das Hochgefühl des Gewinnens und kann ohne Gegner auskommen: Wer ein Gerät zum Laufen bringt, jubelt und hüpft. Der Triumph braucht den Besiegten und meist Zuschauer. Der Stürmer, der nach dem Tor vor die Kurve der gegnerischen Fans rennt, triumphiert. Der [[#Stolz|Stolz]] ist still und mit sich im Reinen, der Triumph ist laut und zeigt. | :Von mir: '''Sieg und Triumph.''' Der [[#Sieg|Sieg]] ist das Hochgefühl des Gewinnens und kann ohne Gegner auskommen: Wer ein Gerät zum Laufen bringt, jubelt und hüpft. Der Triumph braucht den Besiegten und meist Zuschauer. Der Stürmer, der nach dem Tor vor die Kurve der gegnerischen Fans rennt, triumphiert. Der [[#Stolz|Stolz]] ist still und mit sich im Reinen, der Triumph ist laut und zeigt. | ||
:Von mir: '''Rang, Belohnung, Gruppe, Preis.''' Der Triumph klärt den Rang, sodass es weniger Kämpfe braucht. Das Hochgefühl belohnt, sodass man den nächsten Kampf wieder will. Ein gemeinsamer Sieg verbindet die eigene Seite, wie der Torjubel im Stadion. Der Preis: Wer den Gegner [[#Demütiger|demütigt]], macht sich einen Feind, der auf Rache sinnt. Deshalb zeigen manche Sieger Großmut und helfen dem Gegner auf. Auch das ist eine Show, nur für andere Zuschauer. | :Von mir: '''Rang, Belohnung, Gruppe, Preis.''' Der Triumph klärt den Rang, sodass es weniger Kämpfe braucht. Das Hochgefühl belohnt, sodass man den nächsten Kampf wieder will. Ein gemeinsamer Sieg verbindet die eigene Seite, wie der Torjubel im Stadion. Der Preis: Wer den Gegner [[#Demütiger|demütigt]], macht sich einen Feind, der auf Rache sinnt. Deshalb zeigen manche Sieger Großmut und helfen dem Gegner auf. Auch das ist eine Show, nur für andere Zuschauer. | ||
:'''Die Show aus Begeisterung.''' Bei Käfigkämpfen, etwa der Frauen im Fliegengewicht, zeigen die Siegerinnen Triumph. Sie hüpfen, machen Gesten, zeigen die Faust und steigen auf den Zaun. Das ist eindeutig eine Show, aber aus Begeisterung, nicht gespielt. Trotzdem ist es üblich, dass die Kontrahentinnen sich umarmen, so sehr die eine die andere auch brutal abgelascht hat. Da ist Achtung, und der Zweck ist in diesem Fall nicht die Demütigung, sondern das Feiern der eigenen Überlegenheit. | |||
:'''Festlich.''' Triumph hat etwas Festliches. Die Triumphzüge bei den Römern waren ein Fest. | |||
:Von mir: '''Der Triumphzug.''' Der Name kommt aus dem alten Rom: Der siegreiche Feldherr zog mit seinen Truppen, der Beute und den Gefangenen durch die Stadt. Der Sieg wurde der Stadt und den Besiegten vorgeführt. | :Von mir: '''Der Triumphzug.''' Der Name kommt aus dem alten Rom: Der siegreiche Feldherr zog mit seinen Truppen, der Beute und den Gefangenen durch die Stadt. Der Sieg wurde der Stadt und den Besiegten vorgeführt. | ||
:Von mir: '''Wo es kippt.''' Der Triumph macht übermütig. Wer nur noch gewinnt, hält sich für unverwundbar und unterschätzt die nächste Gefahr. Wird er ein Dauerzustand, trägt er die Geltung bis zum Größenwahn weiter, und das ist der Anteil, der in den [[Wesen 1: Raubtier – Wüterich#Amok|Amok]] eingeht. | :Von mir: '''Wo es kippt.''' Der Triumph macht übermütig. Wer nur noch gewinnt, hält sich für unverwundbar und unterschätzt die nächste Gefahr. Wird er ein Dauerzustand, trägt er die Geltung bis zum Größenwahn weiter, und das ist der Anteil, der in den [[Wesen 1: Raubtier – Wüterich#Amok|Amok]] eingeht. | ||