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Admin (Diskussion | Beiträge) K (Atmung: Angst und Atmung (Text von ChatGPT), Belege Freezing) |
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Das Atemanhalten ist also eine typische, aber keineswegs die einzige Reaktion auf Angst. | Das Atemanhalten ist also eine typische, aber keineswegs die einzige Reaktion auf Angst. | ||
:Von mir: '''Belege.''' Homma und Masaoka (2008, ''Experimental Physiology'' 93(9), 1011–1021) beschreiben in einer Übersicht, dass sich die Atmung mit Emotionen wie Traurigkeit, Freude, Angst oder Furcht ändert (nach dem Abstract). Boiten, Frijda und Wientjes (1994, ''International Journal of Psychophysiology'' 17(2), 103–128) fassen zusammen, dass die Atmung allgemeine Dimensionen der Reaktion spiegelt: Ruhe gegen Erregung, Entspannung gegen Anspannung, aktives gegen passives Bewältigen (nach dem Abstract). Nair u. a. (2015, ''Health Psychology'' 34(6)) fanden bei aufrechter Haltung unter Stress mehr Selbstwert, bessere Stimmung und weniger Angst als bei zusammengesunkener Haltung (nach dem Abstract; die Atmung wurde dort nicht gemessen). Boiten (1998, ''Biological Psychology'' 49(1–2), 29–51) zeigte mit Filmen, dass sich bei Ekel die Pausen nach dem Einatmen verlängern, und vermutet emotionsspezifische Muster beim Atemanhalten, etwa bei Ekel und Schmerz (nach dem Abstract). Das ist kein Beleg für den Schreck selbst; dafür habe ich keine geprüfte Quelle gefunden. Vlemincx, Van Diest und Van den Bergh (2012, ''Physiology & Behavior'' 107(1), 1–6) fanden, dass die Atmung bei Kopfrechnen und bei anhaltender Aufmerksamkeit weniger variabel wird und ein Seufzer die Variabilität wiederherstellt (nach dem Abstract). Dass dabei Emotionen mit reduziert werden, belegt das nicht. Zum Freezing: Hagenaars, Oitzl und Roelofs (2014, ''Neuroscience & Biobehavioral Reviews'' 47, 165–176) beschreiben Freezing beim Menschen über Herzverlangsamung und verringerte Bewegung (nach dem Abstract). Roelofs (2017, ''Philosophical Transactions of the Royal Society B'' 372(1718), 20160206) behandelt Freezing bei Tier und Mensch (nach dem Titel; den Abstract konnte ich nicht lesen) | :Von mir: '''Belege.''' Homma und Masaoka (2008, ''Experimental Physiology'' 93(9), 1011–1021) beschreiben in einer Übersicht, dass sich die Atmung mit Emotionen wie Traurigkeit, Freude, Angst oder Furcht ändert (nach dem Abstract). Boiten, Frijda und Wientjes (1994, ''International Journal of Psychophysiology'' 17(2), 103–128) fassen zusammen, dass die Atmung allgemeine Dimensionen der Reaktion spiegelt: Ruhe gegen Erregung, Entspannung gegen Anspannung, aktives gegen passives Bewältigen (nach dem Abstract). Nair u. a. (2015, ''Health Psychology'' 34(6)) fanden bei aufrechter Haltung unter Stress mehr Selbstwert, bessere Stimmung und weniger Angst als bei zusammengesunkener Haltung (nach dem Abstract; die Atmung wurde dort nicht gemessen). Boiten (1998, ''Biological Psychology'' 49(1–2), 29–51) zeigte mit Filmen, dass sich bei Ekel die Pausen nach dem Einatmen verlängern, und vermutet emotionsspezifische Muster beim Atemanhalten, etwa bei Ekel und Schmerz (nach dem Abstract). Das ist kein Beleg für den Schreck selbst; dafür habe ich keine geprüfte Quelle gefunden. Vlemincx, Van Diest und Van den Bergh (2012, ''Physiology & Behavior'' 107(1), 1–6) fanden, dass die Atmung bei Kopfrechnen und bei anhaltender Aufmerksamkeit weniger variabel wird und ein Seufzer die Variabilität wiederherstellt (nach dem Abstract). Dass dabei Emotionen mit reduziert werden, belegt das nicht. Zum Freezing: Hagenaars, Oitzl und Roelofs (2014, ''Neuroscience & Biobehavioral Reviews'' 47, 165–176) beschreiben Freezing beim Menschen über Herzverlangsamung und verringerte Bewegung (nach dem Abstract). Roelofs (2017, ''Philosophical Transactions of the Royal Society B'' 372(1718), 20160206) behandelt Freezing bei Tier und Mensch (nach dem Titel; den Abstract konnte ich nicht lesen). | ||
== Zwiewirklich == | == Zwiewirklich == | ||