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:'''Was sie bewirkt.''' Das Kind lernt nicht, was es sich zutrauen kann. Wer nie hingefallen ist, kennt den Schmerz nicht und weiß nicht, wie man wieder aufsteht. Wer nie selbst entscheiden durfte, hat das Entscheiden nicht geübt und fragt weiter die Mutter. Es bleibt abhängig von ihr. Und weil sie nicht loslässt, kommt es auch später schwer los. | :'''Was sie bewirkt.''' Das Kind lernt nicht, was es sich zutrauen kann. Wer nie hingefallen ist, kennt den Schmerz nicht und weiß nicht, wie man wieder aufsteht. Wer nie selbst entscheiden durfte, hat das Entscheiden nicht geübt und fragt weiter die Mutter. Es bleibt abhängig von ihr. Und weil sie nicht loslässt, kommt es auch später schwer los. | ||
:'''Warum sie nicht loslässt.''' Der Hunger des Beschützers bleibt, wenn das Kind selbstständig wird. Es fehlt ihm die Nahrung: jemand, für den er sorgen kann. Also hält die Mutter das Kind klein. | :'''Warum sie nicht loslässt.''' Der Hunger des Beschützers bleibt, wenn das Kind selbstständig wird. Es fehlt ihm die Nahrung: jemand, für den er sorgen kann. Also hält die Mutter das Kind klein. | ||
:'''Wenn die Kinder gehen.''' Die Kinder ziehen aus. Das Zimmer ist leer. Niemand muss mehr geweckt, bekocht und erinnert werden. Der Hunger bleibt, es fehlt die Nahrung. Manche Mütter rufen dann weiter täglich an und fragen, ob das Kind genug gegessen hat. Andere wenden sich den Enkeln zu, einem Haustier oder einer Aufgabe, in der sie für andere sorgen können. | |||
:'''Wenn das Kind stirbt.''' Dann bleibt der Hunger bei einem Wesen, das nichts mehr zu versorgen hat. Manche Eltern lassen das Zimmer jahrelang so, wie es war. Das Sorgen hört nicht auf, es geht ins Leere. Viele Eltern sagen, das sei das Schlimmste, was ihnen geschehen konnte. | |||
== Nestbau == | == Nestbau == | ||