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''The opaque eyes in their powdered clown masks will not see the emptiness of their minds but prefer to adhere with wormlike tenacity to the thin curtain of matter which is set in the floor of the cage where | ''The opaque eyes in their powdered clown masks will not see the emptiness of their minds but prefer to adhere with wormlike tenacity to the thin curtain of matter which is set in the floor of the cage where I keep them for amusement.'' | ||
''They live in a | ''They live in a Lilliput of the soul, yet imagine themselves gods and Titans.'' <br> | ||
[Brian M. Stableford | Man in a cage] | [Brian M. Stableford | Man in a cage] | ||
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Das ''wirkliche'' Rot ist eine elektromagnetische Schwingung nämlich 430nm um genau zu sein. | Das ''wirkliche'' Rot ist eine elektromagnetische Schwingung nämlich 430nm um genau zu sein. | ||
Ich bestreite nicht, daß die messbaren Wellenlängen von Licht in einem gewissen präzisen Zusammenhang der Präsenz von "rot" steht (ich bin kein ''solcher'' Narr). Ich habe aber auch nicht die geringste Vorstellung, was dies eigentlich zur Sache tut! | |||
Da habe ich die eine Wahrnehmung (rot), und da habe ich die ''andere'' Wahrnehmung (Messung der Wellenlänge). Und diese beiden Wahrnehmungen setze ich in einen präzisen mathematischen Zusammenhang | |||
Das ist alles. | Das ist alles. | ||
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So wie ein Töpfer aus Ton verschiedene Teller, Tassen, Schalen formt. | So wie ein Töpfer aus Ton verschiedene Teller, Tassen, Schalen formt. | ||
==Einwände des Immaterialismus== | |||
===Materie als "Träger"=== | |||
Materie als "Träger" wurde nur erfunden, um zu erklären wie die sinnlichen Phänomene miteinander zusammenhängen. | Materie als "Träger" wurde nur erfunden, um zu erklären wie die sinnlichen Phänomene miteinander zusammenhängen. | ||
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Die Form ist der Stoff! | Die Form ist der Stoff Und wie kann sie da nur sein! | ||
Wie kann nur Verschiedenheit sein? | Wie kann nur Verschiedenheit sein? | ||
Wo doch alles was existiert gleichen Anteil an der Existenz hat, gleiches SEIN, ''identisches'' SEIN! | Wo doch alles was existiert gleichen Anteil an der Existenz hat, gleiches SEIN, ''identisches'' SEIN hat, so doch die gleiche Substanz ist, wie - so frage ich - wie kann da nur Verschiedenheit ''sein''? Denn was nicht existiert kann auch nicht sein, oder! | ||
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Da sah ein Descartes sich genötigt zwei unterschiedliche '''Substanzen''' zu postulieren: | Da sah ein Descartes sich genötigt zwei unterschiedliche '''Substanzen''' zu postulieren: | ||
Die denkende und die nicht-denkende (Materie) . | Die denkende und die nicht-denkende (Materie Doch es gibt keine zwei Stoffe und „Materie“ ist nur hinzuerfunden als Trägermedium für die sinnlichen Qualitäten, so wie dereinst auch der Äther hinzuerfunden war als Trägermedium für die elektromagnetischen Wellen. | ||
<br>“Träger“, das heißt hier: So wie ein Tisch die Gegenstände trägt, die auf ihm liegen und also verbindet, so wird dem erfundenen Faktor X (der Materie) die Verbindung der sinnlichen Erscheinungen zugeschrieben. „Materie“ als unsichtbarer ''Klebstoff''. | |||
A) . | |||
Wozu hat der Mensch das Bewußtsein erfunden, wo doch alle Vorgänge auch mechanisch ''ohne'' Wahrnehmung ablaufen könnten. Welchen Evolutionsvorteil bot die Entwicklung von Bewußtsein? | |||
Wozu hat der Mensch das Bewußtsein erfunden, wo doch alle Vorgänge auch mechanisch ''ohne'' Wahrnehmung ablaufen könnten. Welchen Evolutionsvorteil bot die Entwicklung von Bewußtsein Diese Frage geht von unbewiesenen Voraussetzungen aus. Denn die sinnliche Wahrnehmung (ROT!) ist die ursprüngliche Qualität, ist der „Stoff“, ist das „Sein“ und die materielle Existenz nur eine Fabel. | |||
A? | |||
Wie erschafft der materielle Sehnerv das sinnliche SEHEN. | Wie erschafft der materielle Sehnerv das sinnliche SEHEN. | ||
Ich behaupte, das alles was wir ''kennen'' (und nicht nur theoretisch ''erschließen'') ohne weiteres Zutun ein '''Gewahrsein''' in sich trägt. | Ich behaupte, das Instrument Buch gesehen. Und auch vieles anderes gibt es, das haben wir nicht selbst gesehen, sondern nur durch ein Instrument gesehen: Z.B. Ultraviolett. Ultraviolett läßt sich nachweisen, weil es den Film schwärzt. Ultraviolett kann ich selbst nicht sehen (kein Mensch kann das). Hier ist eine Wahrnehmung, die mir nicht bekannt ist. Ich habe aber auch nie behauptet, daß mir alle Wahrnehmungen bekannt sind oder sein müssen. | ||
<br>Was ich allein behaupte ist, daß alles was wir ''kennen'' (und nicht nur theoretisch ''erschließen'') ohne weiteres Zutun ein '''Gewahrsein''' in sich trägt. | |||
Für das Gewahrsein ist keine weitere Ursache notwendig. | Für das Gewahrsein ist keine weitere Ursache notwendig. | ||
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== Teile == | == Teile Was ist der Kleb-Stoff, der die Welt im innersten zusammenhält? | ||
<br>Es ist von vornherein ein falscher Ansatz danach zu fragen, was die Welt "im innersten zusammenhält". | |||
Da wird in der Frage eine bestimmte Antwort bereits vorausgesetzt. | |||
<br>Grober Fehler! | |||
<br>Das setzt voraus, das == | |||
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Aber die Zwerge haben rationale, reduktionistische Erklärungsmethoden gelernt. Und da ist eine "Erklärung" immer die Verknüpfung von bisher getrennten Teilen. | Aber die Zwerge haben rationale, reduktionistische Erklärungsmethoden gelernt. Und da ist eine "Erklärung" immer die Verknüpfung von bisher getrennten Teilen. | ||
Was ist der Kleb-Stoff, der die Welt im innersten zusammenhält?<br> | |||
Diese Frage setzt die Existenz von Teilen voraus, die unverbunden existieren und durch einen Klebstoff erst miteinander verbunden werden müssen. | |||
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Wir nehmen ein Puzzle-Teil und setzen es erst hierhin und dann dorthin. Der Bezug des Puzzle-Teils zur Umgebung ist anscheinend beliebig. Dagegen bleibt das Puzzle-Teil gleich. Also meinen wir, dass wir ein Puzzle aus von der Umgebung isolierten Puzzle- Teilen ''zusammensetzen'' können. | Wir nehmen ein Puzzle-Teil und setzen es erst hierhin und dann dorthin. Der Bezug des Puzzle-Teils zur Umgebung ist anscheinend beliebig. Dagegen bleibt das Puzzle-Teil gleich. Also meinen wir, dass wir ein Puzzle aus von der Umgebung isolierten Puzzle- Teilen ''zusammensetzen'' können. | ||
Danach wundern wir uns, wie die Puzzle-Teile zusammenhalten, wo sie doch nachgewiesenermaßen von ihrer Umgebung unabhängig sind. | |||
Doch diese ganze Argumentation ist ein Irrtum. | Doch diese ganze Argumentation ist ein Irrtum. | ||
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[George Berkeley | Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis] | [George Berkeley | Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis] | ||
ALLE Regeln werden aus Einzelheiten erkannt und gebildet. Einzelheiten sind die ''einzigen'' Realitäten. Denn Regeln sind nur über Einzelheiten erreichbar. Der Inhalt von Regeln ist etwas anderes als ein existierendes DING. Es ist ein ''Ritual,'' eine ''Gewohnheit'' ein gesiebtes Prinzip, aber keine Realität. Es ist ein Algorithmus, eine Handlungsanweisung, ein Backrezept. | |||
Eine Beweisführung wird nicht dadurch allgemeingültig, dass man sie auf etwas ALLGEMEINES / ABSTRAKTES anwendet. | |||
Eine Beweisführung wird dadurch "allgemeingültig", dass man sie ''beliebig'' auf jeden speziellen Einzelfall anwenden kann. | |||
ES GIBT ÜBERHAUPT NICHTS ALLGEMEINES ! ! ! | |||
Es gibt nur Einzelfälle. | |||
Es gibt nur konkrete Einzelheiten. | |||
Und auch eine allgemeingültige Beweisführung ist solch ein konkreter Einzelfall, der nur an dieser einen Stelle existiert an der er ist. | |||
ALLE Regeln werden aus '''Einzelheiten''' erkannt und gebildet. | |||
Einzelheiten sind die ''einzigen'' Realitäten. | |||
Denn Regeln sind nur über Einzelheiten erreichbar. | |||
Der Inhalt von Regeln ist etwas anderes als ein existierendes DING. | |||
Es ist ein ''Ritual,'' eine ''Gewohnheit'' ein gesiebtes Prinzip, aber keine Realität. Es ist ein Algorithmus, eine Handlungsanweisung, ein Backrezept. | |||
Als solches aber wiederum selbst auch nur eine Einzelheit. Soviel zu der Existenz abstrakter Ideen. | Als solches aber wiederum selbst auch nur eine Einzelheit. Soviel zu der Existenz abstrakter Ideen. | ||
Mathematik existiert nicht in irgendeinem abstrakten Ideenhimmel. Mathematik ist eine Sammlung von Algorithmen, die ganz konkret als Einzelheiten exitieren, nämlich niedergeschrieben als Zeichen in einem Mathematikbuch und da wo man diese Handlungsanweisungen dieser Zeichen konkret ausführt. | Mathematik existiert nicht in irgendeinem abstrakten Ideenhimmel. Mathematik ist eine Sammlung von Algorithmen, die ganz konkret als Einzelheiten exitieren, nämlich niedergeschrieben als Zeichen in einem Mathematikbuch und da wo man diese Handlungsanweisungen dieser Zeichen konkret ausführt. | ||
Da. Nur da. | Da. Nur da. | ||
Mathematik ist eine Fälschung. | |||
Mathematik ist eine '''Fälschung'''. | |||
1 = 1 ist eine Lüge. | 1 = 1 ist eine Lüge. | ||
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Ist das wirklich noch Niemandem aufgefallen? | |||
'''Ist das wirklich noch Niemandem aufgefallen?''' | |||
Ich bin immer sehr amüsiert, wenn es in der Diskussion um die Frage geht, ob die imaginäre Zahl i real ist. | Ich bin immer sehr amüsiert, wenn es in der Diskussion um die Frage geht, ob die imaginäre Zahl i real ist. | ||
Haben die Leute denn gar nicht bemerkt, dass bereits die Zahl EINS | Haben die Leute denn gar nicht bemerkt, dass bereits die Zahl EINS nicht real ist? | ||
Es gibt keine Identität. | Es gibt keine Identität. | ||
Wenn man fünf Äpfel zählt, dann sind diese ''nicht'' identisch. | Wenn man fünf Äpfel zählt, dann sind diese ''nicht'' identisch. | ||
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"Identität" ist kein existierendes DING, sondern ein ''Algorithmus''. Nämlich die Handlungsanweisung Objekte miteinander zu ''verwechseln'' und ihr individuelles Dasein - das heißt ihre konkrete Realität - dabei zu ignorieren. | "Identität" ist kein existierendes DING, sondern ein ''Algorithmus''. Nämlich die Handlungsanweisung Objekte miteinander zu ''verwechseln'' und ihr individuelles Dasein - das heißt ihre konkrete Realität - dabei zu ignorieren. | ||
Mathematiker und Wissenschaftler fabrizieren eine Fälschung. | Mathematiker und Wissenschaftler fabrizieren eine Fälschung. | ||
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Man wird immer finden, dass sie ganz konkrete Handlungsanweisungen an ganz konkreten Objekten ausführen, auch wenn das komische Schnörkel aus einem Mathematikbuch sind. Sie werden niemals mit etwas hantieren, dass nicht konkret und eine Einzelheit ist. | Man wird immer finden, dass sie ganz konkrete Handlungsanweisungen an ganz konkreten Objekten ausführen, auch wenn das komische Schnörkel aus einem Mathematikbuch sind. Sie werden niemals mit etwas hantieren, dass nicht konkret und eine Einzelheit ist. | ||
Sie werden nie mit einem abstrakten Objekt hantieren, | Sie werden nie mit einem abstrakten Objekt hantieren, das aus dem platonischen Ideenhimmel stammt und nicht konkret ist. | ||
Sie sind im Irrtum. <br> | |||
Sie glauben die imaginäre Zahl i ist ein DING und deshalb eine abstrakte Idee. Sie ist aber eine ''Handlungsanweisung'' bestimmte Schritte durchzuführen. | |||
Feststellung: | Feststellung: | ||
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Und zwar wenn man definierte Algorithmen auf konkrete Objekte/Zeichen anwendet. | Und zwar wenn man definierte Algorithmen auf konkrete Objekte/Zeichen anwendet. | ||
Man muss nur die richtige Choreografie eingeübt haben. | Man muss nur die richtige '''Choreografie''' eingeübt haben. | ||
Das ist jedenfalls das, was Mathematiker tatsächlich TUN ! ! ! | Das ist jedenfalls das, was Mathematiker tatsächlich TUN ! ! ! | ||
Wozu bitte braucht man dann noch die Existenz von abstrakten Ideen? | Wozu bitte braucht man dann noch die Existenz von abstrakten Ideen? | ||
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Das entspricht im Zen-Buddismus ungefähr dem Satori - der Erkenntnis der unmittelbaren Wirklichkeit - die nur durch die Illusion verhindert wird, dass sie nicht da sei und also mit Mitteln gesucht wird. Auch die Theorie ist Erfahrung und allgemeine Gesetze sind auch nur spezielle Einzelheiten innerhalb der wirklichen Welt, der speziellen Einzelheiten. Das ganze Unglück beginnt mit der Verwechselung der wirklichen Welt mit der Welt der Theorie - und dies geschieht typischerweise durch Theoretiker - durch Leute, die sich vornehmlich in der theoretischen Welt aufhalten, denen die theoretische Welt die ganze Welt ist eben weil dies ihre hauptsächliche Erfahrung ist. Wenn also Physiker an die Existenz der Materie glauben, so liegt dies einfach nur an ihrer primären Erfahrungsquelle. Der Bankier glaubt an die Banknoten, das Mädchen an die Liebe usw. . | Das entspricht im Zen-Buddismus ungefähr dem Satori - der Erkenntnis der unmittelbaren Wirklichkeit - die nur durch die Illusion verhindert wird, dass sie nicht da sei und also mit Mitteln gesucht wird. Auch die Theorie ist Erfahrung und allgemeine Gesetze sind auch nur spezielle Einzelheiten innerhalb der wirklichen Welt, der speziellen Einzelheiten. Das ganze Unglück beginnt mit der Verwechselung der wirklichen Welt mit der Welt der Theorie - und dies geschieht typischerweise durch Theoretiker - durch Leute, die sich vornehmlich in der theoretischen Welt aufhalten, denen die theoretische Welt die ganze Welt ist eben weil dies ihre hauptsächliche Erfahrung ist. Wenn also Physiker an die Existenz der Materie glauben, so liegt dies einfach nur an ihrer primären Erfahrungsquelle. Der Bankier glaubt an die Banknoten, das Mädchen an die Liebe usw. . | ||
Nebenbei: Damit bin ich wieder bei dem Hauptsatz der Dämonologie, dass der herrschende Dämon die Welt bestimmt. | Nebenbei: Damit bin ich wieder bei dem Hauptsatz der Dämonologie, dass der herrschende Dämon die Welt bestimmt ein Physiker würde sagen: >>Das sind alles nur Modelle.<< - und nicht wirklich begreifen, was er da sagt. | ||
== Was ist Bewußtsein? == | == Was ist Bewußtsein? == | ||
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Welcher Selektionsvorteil steckt dahinter? | Welcher Selektionsvorteil steckt dahinter? | ||
Hier werden gleich mehrere Thesen in einen Topf geworfen, unter einem Begriff zusammengefasst, nämlich: | |||
1. Das Gedächtnis | |||
2. Die Informationsverarbeitung des Nervensystems | |||
3. Der Materialismus, d.h. die These, daß es „etwas“ gibt ohne sinnliche Qualität (was ich bestreite: Die Existenz von ROT ist sein rot-sein, eine andere Art von Existenz ist uns unbekannt. Ich bin, also denke ich). | |||
4. Die Selbsterkenntnis, die einzigartige Fähigkeit des Menschen des Gedankenlesens, d.h. der Fremdmotiv-Erkennung und später der Eigenmotiv-Erkennung durch Simulation der Motive/Dämonen im Muskelspiel. | |||
Das Wort „Bewußtsein“ hat die unterschiedlichsten Bedeutungen und ist gar kein einzelnes Ding „das da“. | |||
Eine davon ist Gewahrsein des Leibes. Und wie alle Funktionen des Geistes ist dies ein ''körperlicher'' Vorgang einer speziellen Schimpansenart. "Man kann durch den körper wandern und sich seiner verschiedenen Glieder bewußt werden" ist: Die Berührung des Muskeltonus empfinden. Eine wichtige Fähigkeit um sich als 3-dimensionales Objekt durch die Äste zu schwingen ohne anzustoßen. | Eine davon ist Gewahrsein des Leibes. Und wie alle Funktionen des Geistes ist dies ein ''körperlicher'' Vorgang einer speziellen Schimpansenart. "Man kann durch den körper wandern und sich seiner verschiedenen Glieder bewußt werden" ist: Die Berührung des Muskeltonus empfinden. Eine wichtige Fähigkeit um sich als 3-dimensionales Objekt durch die Äste zu schwingen ohne anzustoßen. | ||
Es könnte ja ein unsinnliches Material geben mit dem namen Materie. Als ''Ursache'' der sinnlichen Qualitäten darf dieses Material selbst natürlich keine sinnlichen Eigenschaften besitzen. Die Ursache von Rot kann nicht auch selbst rot sein. Was wäre, wenn es eines Tages Roboter gäbe, die ein Bewußtsein simulieren. Die vorgeben eine Wahrnehmung der Welt, eine Erkenntnis von Farben, Gerüchen, Lauten irgendeine Form von Sinnlichkeit zu erleben im Gegensatz zur harten, farb- und geruchlosen welt der grauen - nein - unsichtbaren geruchlosen Welt der Materie. Was wäre wenn deine Artgenossen solche Roboter wären? Descartes verstand die Tiere als seelenlose Maschinen. Das führte dazu, dass man Hunde zu Demonstrationszwecken auf Bretter nagelte. | Es könnte ja ein unsinnliches Material geben mit dem namen Materie. Als ''Ursache'' der sinnlichen Qualitäten darf dieses Material selbst natürlich keine sinnlichen Eigenschaften besitzen. Die Ursache von Rot kann nicht auch selbst rot sein. Was wäre, wenn es eines Tages Roboter gäbe, die ein Bewußtsein simulieren. Die vorgeben eine Wahrnehmung der Welt, eine Erkenntnis von Farben, Gerüchen, Lauten irgendeine Form von Sinnlichkeit zu erleben im Gegensatz zur harten, farb- und geruchlosen welt der grauen - nein - unsichtbaren geruchlosen Welt der Materie. Was wäre wenn deine Artgenossen solche Roboter wären? Descartes verstand die Tiere als seelenlose Maschinen. Das führte dazu, dass man Hunde zu Demonstrationszwecken auf Bretter nagelte die die Erkenntnis von Sinneswelt im Unterschied zur Materienwelt nur ''simulieren'', d.h. tatsächlich ''nicht'' haben, sondern dies nur glauben zu haben, sich aber darin irren. | ||
Behauptung: >>Es könnte auch nichts sein, statt etwas. Warum gibt es überhaupt etwas?<< | |||
<br>Das ist ein logischer Irrtum, denn >Nichts< ist nicht, und was wir erkennen sind nur ''Verschiedenheiten'' und daß wir Verschiedenheiten als unterschiedlich erkennen ist nicht weiter verwunderlich, ist es doch ihr Wesen verschiedene Wirkungen zu haben. | |||
<br>Daß Verschiedenheiten existieren ist nicht weiter verwunderlich, ist doch gerade die ''Einheit'', die ''Identität'' eine optische Täuschung und sogar ein logischer Widerspruch: | |||
Wir können nur die Identität von verschiedenem aussagen: a=a | |||
<br>Dies ist eine Aussage, stellt eine Beziehung her zwischen zwei ''getrennten'' Objekten. - Von Identischem können wir die Identität ''nicht'' aussagen. | |||
<br>Man sieht: Das Gleichheitszeichen ist ein offenbarer Widerspruch. | |||
Man sagt nur die „Gleichheit“ aus, nicht die „Identität“: | |||
<br>D.h. das Ergebnis der ersten Verwechselung kann verwechselt werden mit dem Ergebnis der zweiten Verwechselung. a=b wenn „a=b“ = a=b“, woraufhin ich es beweisen kann. | |||
<br>“Identität“ ist ein Algorithmus d.h. eine Handlungsanweisung sich um gewisse Unterschiede nicht zu scheren, ein Filter der Wahrnehmung, im Grunde ein Ergebnis, ein resultierender Friedensschluß von Dämon-Revierkämpfen, der sich stabilisiert hat. | |||
Was wäre, wenn du selbst eine solche Maschine bist, die glaubt ein Bewußtsein zu haben als Gegensatz zu der leblosen physikalischen Materie der Physik? | Was wäre, wenn du selbst eine solche Maschine bist, die glaubt ein Bewußtsein zu haben als Gegensatz zu der leblosen physikalischen Materie der Physik? | ||
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Und du ''schwimmst in einem Universum der Seele'' in der jeder Winkel lückenlos ausgefüllt ist mit Farben, Lauten, Gerüchen. - | Und du ''schwimmst in einem Universum der Seele'' in der jeder Winkel lückenlos ausgefüllt ist mit Farben, Lauten, Gerüchen. - | ||
''Nirgends'' krabbelt die Spinne des Nichts! | ''Nirgends'' krabbelt die Spinne des Nichts das ist: Sie krabbelt gar nicht; und Du ''simulierst'' nur die Erkenntnis des Nicht-Bewußtseins und des Bewußtseins als ''Gegensatz'' zu Nicht-Bewußtsein; in Wahrheit nämlich besitzt Du diese Erkenntnis ''nicht! | ||
== Gedächtnis nicht Bewußtsein == | == Gedächtnis nicht Bewußtsein == | ||
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Berührung ist nicht im Gehirn. | Berührung ist nicht im Gehirn. | ||
Der Irrtum bei der Behauptung >>Die Empfindung, die Berührung ist ''im'' Gehirn<< liegt bereits darin, daß eine Berührung einem anderen Ort zugeordnet wird. | |||
'''Berührung''' ist aber nicht "an" einem Ort ("im" Gehirn), | |||
sondern Berührung '''ist''' Ort. | |||
Die Berührung ist nicht wo der Ort ist.<br> | |||
Der | |||
'''Ort''' ist wo die Berührung ist. | '''Ort''' ist wo die Berührung ist. | ||
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Wie in einem Traum. Wie als Gespenst. | Wie in einem Traum. Wie als Gespenst. | ||
Von einer Blindheit geheilte Kinder können erst nach Tagen die Tasterfahrung und die Seherfahrung verknüpfen. <br> | |||
Sie erkennen nicht einmal einen Legostein, wenn sie ihn sehen.<br> | |||
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Dieser rote Kaffetasse dort auf dem Tisch ist (eine Wahrnehmung) in meinem Gehirn. | Dieser rote Kaffetasse dort auf dem Tisch ist (eine Wahrnehmung) in meinem Gehirn besagt übersetzt:<br> | ||
>>Der Ort ist an einem anderen Ort. | |||
Aber dann wäre auch der Sternenhimmel in meinem Gehirn. | Aber dann wäre auch der Sternenhimmel in meinem Gehirn. | ||
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Das ist grober Unfug. | Das ist grober Unfug. | ||
und daß ein solcher Quatsch ungestraft durchgeht liegt nur daran, daß der Zwerg mit Worthüllsen operiert und den Bezug zu der eigentlichen Bedeutung seiner Aussagen komplett verloren hat.<br> | |||
Da wird dann eine Variable '''a''' gesetzt und dann mit dieser Variablen '''a''' alle möglichen Transformationen durchgeführt. Das führt oft (etwa in der Mathematik) zu einem glücklichen Ergebnis.<br> | |||
Das funktioniert aber nicht immer. | |||
Zwerg: | |||
>>Du drehst mir das Wort im Mund um | |||
>>Selbstverständlich ist diese Kaffeetasse nicht im Gehirn. Aber das Gehirn macht sich ein ''Bild'' von der materiellen wirklichen Kaffeetasse dort draußen und dieses ''Bild'' ist im Gehirn. | >>Selbstverständlich ist diese Kaffeetasse nicht im Gehirn. Aber das Gehirn macht sich ein ''Bild'' von der materiellen wirklichen Kaffeetasse dort draußen und dieses ''Bild'' ist im Gehirn. | ||
Tut mir leid, aber das ist genau das, was ich sage: Der Zwerg operiert nicht mit den sensuellen Erfahrungen, sondern mit Ersatzobjekten.<br> | |||
Abstraktion ist ein schablonenfetisch. | Abstraktion ist ein schablonenfetisch. | ||
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Aber warum um alles in der Welt tun diese angeblichen Modellbastler dann so bombastisch und behaupten mit der Überheblichkeit des Wissenden, mit der Verachtung des Weisen, dass Farbe gar keine Realität besitzt - außer in unseren Köpfen. | Aber warum um alles in der Welt tun diese angeblichen Modellbastler dann so bombastisch und behaupten mit der Überheblichkeit des Wissenden, mit der Verachtung des Weisen, dass Farbe gar keine Realität besitzt - außer in unseren Köpfen. | ||
Irgendwann in unserer Erziehung kommt der Schritt, wo wir die Theorie höher stellen als die niedere, flüchtige, unerklärte, atmende Umgebung. | Das ist eben nur ein Täuschungsmanöver, eine Mystifizierung.<br> | ||
Ihr Verhalten spricht eine ganz andere Sprache:<br> | |||
Sie sind eben doch der Meinung im Besitz der allein selig machenden Wahrheit zu sein.<br> | |||
Und was das anbelangt ist Physik auch nur eine Religion. | |||
Irgendwann in unserer Erziehung kommt der Schritt und genau da haben unsere Lehrer fleißig hin gearbeitet, wo wir die Theorie höher stellen als die niedere, flüchtige, unerklärte, atmende Umgebung. | |||
Und '''da''' ist er da | Und '''da''' ist er da | ||
der | |||
'''der Bruch, der uns aus der Welt ''herausreißt ! !''''' | |||
Wer vom Immaterialismus noch nichts gehört hat dem sei Berkeley`s | Wer vom Immaterialismus noch nichts gehört hat dem sei Berkeley`s | ||
Treatise Concerning the Principles of Human Knowledge | |||
empfohlen. | empfohlen. | ||