Wesen 5: Noch ohne Ort: Unterschied zwischen den Versionen

K
Troll eingeordnet und beschrieben (mit Daniels Freigabe)
K (Narzist = Variante der Hexe (mit Daniels Freigabe))
K (Troll eingeordnet und beschrieben (mit Daniels Freigabe))
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* Bild 2023: noch nicht eingeordnet
* Bild 2023: noch nicht eingeordnet
* Erste Fassung: noch nicht eingeordnet
* Erste Fassung: noch nicht eingeordnet
* Ergänzt 2026: von Revierverhalten/Gebiet. Es ist eine Form von Revierverhalten.
* Ergänzt 2026: von Revierverhalten/Gebiet. Es ist eine Form von Revierverhalten. Zu [[#Troll|Troll]].
* Trigger: Ein Rivale, der mir nah ist, bekommt oder kann, was in meinem eigenen Gebiet zählt. Beim Fremden und beim Unerreichbaren entsteht kein Neid, sondern Bewunderung.
* Trigger: Ein Rivale, der mir nah ist, bekommt oder kann, was in meinem eigenen Gebiet zählt. Beim Fremden und beim Unerreichbaren entsteht kein Neid, sondern Bewunderung.
* Bannung: offen (Daniel ergänzt).
* Bannung: offen (Daniel ergänzt).
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== Troll ==
== Troll ==
* In keinem Stammbaum; Steckbrief-Entwurf auf GitLab
* In keinem Stammbaum der alten Fassungen; Steckbrief-Entwurf auf GitLab.
* Beschreibung:  
* Ergänzt 2026: von Häme, Piesacker, Neid und Täuscher. Eingeordnet am 8.10.2026.
* Hunger: die Freude am Ärger der anderen.
* Trigger: das Glück oder die Ruhe eines anderen, das einem das eigene Unglück zeigt.
* Bannung: „Don't feed the troll“, füttere den Troll nicht (siehe [[Bannung#Aushungern|Bannung]]).
* Beschreibung: Was den Troll ausmacht, ist seine Methode. Statt in der Sache vorwärts zu kommen, bauscht er unwichtige Sachen auf, auf dass die anderen darauf einsteigen. Das englische Wort sagt es: „Trolling“ ist das Schleppangeln. Man zieht einen Köder hinter dem Boot her und wartet, bis einer anbeißt. Der Troll meint nicht, was er sagt; er tut ernst, fragt scheinbar unschuldig nach, spielt den Empörten. Judith Donath vom MIT hat das Trollen schon 1999 als Täuschungsspiel beschrieben, das von der vorgetäuschten Aufrichtigkeit lebt. Ohne Täuschung beißt keiner an.
:'''Was ein Troll denkt.''' Die Journalistin Lindy West wurde jahrelang im Netz beschimpft. Ein Troll legte sogar ein Konto unter dem Namen ihres kurz zuvor gestorbenen Vaters an. Später meldete er sich bei ihr und entschuldigte sich, und 2015 sprach sie mit ihm in der Radiosendung ''This American Life''. Er sagte, er wisse selbst nicht genau, warum er es getan habe: „I think my anger towards you stems from your happiness with your own being. It offended me because it served to highlight my unhappiness with my own self.“ („Ich glaube, meine Wut auf dich kommt daher, dass du mit dir selbst glücklich bist. Das hat mich gekränkt, weil es mir zeigte, wie unglücklich ich mit mir selbst bin.“) Er erzählte, wie sehr er sich für seinen Körper schämte, und dass selbstbewusste Frauen ihn verunsichert hatten.
:Darin liegen zwei Schichten. Oben die Freude: Die Trolle selbst nennen ihren Lohn „lulz“, das Lachen über die Aufregung der anderen (Whitney Phillips, ''This Is Why We Can't Have Nice Things'', 2015). Erin Buckels, Paul Trapnell und Delroy Paulhus fanden 2014 den Sadismus als stärksten Zug der Trolle, die Freude daran, dass ein anderer leidet („Trolls just want to have fun“). Darunter der [[#Neid|Neid]]: Das Glück des anderen zeigt einem das eigene Unglück.
:'''Ansteckung.''' Justin Cheng und Kollegen haben 2017 untersucht, ob gewöhnliche Menschen zu Trollen werden („Anyone Can Become a Troll“). Ein Teil der Versuchspersonen bekam schlechte Laune durch ein unlösbares Quiz, ein Teil sah am Anfang einer Diskussion schon Troll-Beiträge. Mit guter Laune und ohne Troll-Beiträge waren 35 Prozent der Beiträge trollig, mit schlechter Laune und Troll-Beiträgen 68 Prozent. In 16 Millionen Kommentaren auf CNN.com trollten die Leute am meisten spät nachts und montags. Die Gegenwart eines Dämons beschwört ihn in anderen herauf.


== Trotz ==
== Trotz ==