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== Wüterich == | == Wüterich == | ||
* Steckbrief: [[Wüterich]] | * Steckbrief: [[Wüterich]] | ||
* Stammbaum: von Raubtier · zu Zorn, Choleriker, Schmach, Amok, Drohender, Krieger | * Stammbaum: von Raubtier · zu Zorn, Choleriker, Schmach, Amok, Drohender, Krieger, [[Wesen 2: Raubtier – Vampir#Mut|Mut]] | ||
* Namen der Familie: Grimm, Beiß | * Namen der Familie: Grimm, Beiß | ||
* Beschreibung: Die Wut packt einen. Die Vernunft wird ignoriert, und man tut extreme Dinge, die sonst gebannt sind: Gewalt ausüben oder verbal verletzen. Das entspricht dem Dämon. Er ist heftig und hat im Augenblick der Wut die ganze Macht, er lässt keine anderen Dämonen ans Steuer. Wut ist mehr Abwehr und spontane Reaktion. | * Beschreibung: Die Wut packt einen. Die Vernunft wird ignoriert, und man tut extreme Dinge, die sonst gebannt sind: Gewalt ausüben oder verbal verletzen. Das entspricht dem Dämon. Er ist heftig und hat im Augenblick der Wut die ganze Macht, er lässt keine anderen Dämonen ans Steuer. Wut ist mehr Abwehr und spontane Reaktion. | ||
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== Schmach == | == Schmach == | ||
* Stammbaum: von Wüterich · zu Scham, Verlegener, Zynisch | * Stammbaum: von Wüterich · zu Scham, Verlegener, Zynisch, [[Wesen 2: Raubtier – Vampir#Ehrgeiz|Ehrgeiz]] | ||
* Spruch: „So lasse ich nicht mit mir umgehen!“ „Vor allen Leuten!“ „Das vergesse ich dir nicht.“ | * Spruch: „So lasse ich nicht mit mir umgehen!“ „Vor allen Leuten!“ „Das vergesse ich dir nicht.“ | ||
* Hunger: offen. | * Hunger: offen. | ||
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* Beschreibung: Der Fehlerfürchter kontrolliert jede Kleinigkeit aus Angst, damit es kein anderer tun kann. Es geht ihm nicht um das Werk, sondern um die Strafe. Im Steckbrief des Büßers heißt es: „Wer sich selbst schlägt, wird nicht mehr geschlagen.“ Wenn einem ein Fehler peinlich ist und man sich sofort entschuldigt, ist der Fehlerfürchter vorgetreten. Paul Hewitt und Gordon Flett haben diese Form 1991 beschrieben und „sozial vorgeschrieben“ genannt: der Glaube, dass die anderen Vollkommenheit verlangen und jeden Fehler bestrafen oder bloßstellen. | * Beschreibung: Der Fehlerfürchter kontrolliert jede Kleinigkeit aus Angst, damit es kein anderer tun kann. Es geht ihm nicht um das Werk, sondern um die Strafe. Im Steckbrief des Büßers heißt es: „Wer sich selbst schlägt, wird nicht mehr geschlagen.“ Wenn einem ein Fehler peinlich ist und man sich sofort entschuldigt, ist der Fehlerfürchter vorgetreten. Paul Hewitt und Gordon Flett haben diese Form 1991 beschrieben und „sozial vorgeschrieben“ genannt: der Glaube, dass die anderen Vollkommenheit verlangen und jeden Fehler bestrafen oder bloßstellen. | ||
:'''Als Erziehungsmittel.''' Das wird in unserer Kultur als Erziehungsmittel eingesetzt. Das ist grundfalsch: Es hemmt nur. Man muss Fehler machen, man muss Erfahrung haben. Dazu passt die Forschung: Nina Keith und Michael Frese haben 2008 viele Versuche zum „Fehlermanagement-Training“ ausgewertet, bei dem die Lernenden ausdrücklich ermutigt werden, Fehler zu machen. Sie konnten das Gelernte danach besser auf neue Aufgaben übertragen als Lernende, die man vor Fehlern bewahrt hatte. Amy Edmondson fand 1996 in Krankenhäusern, dass gerade die besten Stationen die meisten Fehler meldeten. Sie machten nicht mehr Fehler, sie trauten sich, sie zuzugeben. | :'''Als Erziehungsmittel.''' Das wird in unserer Kultur als Erziehungsmittel eingesetzt. Das ist grundfalsch: Es hemmt nur. Man muss Fehler machen, man muss Erfahrung haben. Dazu passt die Forschung: Nina Keith und Michael Frese haben 2008 viele Versuche zum „Fehlermanagement-Training“ ausgewertet, bei dem die Lernenden ausdrücklich ermutigt werden, Fehler zu machen. Sie konnten das Gelernte danach besser auf neue Aufgaben übertragen als Lernende, die man vor Fehlern bewahrt hatte. Amy Edmondson fand 1996 in Krankenhäusern, dass gerade die besten Stationen die meisten Fehler meldeten. Sie machten nicht mehr Fehler, sie trauten sich, sie zuzugeben. | ||
:'''Der ausführende Roboter.''' Wer für Fehler bestraft wird, hört auf, eigene Erfahrungen zu machen. Er wird passiv und lernt nicht mehr, wie er sollte, denn man kann nicht nur anwenden, was einem eingetrichtert wird. Eigene Erfahrung hält die Dämonen aktiv, sie ist die Spontanität, die sie brauchen. Ohne sie wird man zum ausführenden Roboter, und dabei gehen Lust und Seele verloren. Die Selbstbestimmungstheorie (Deci und Ryan) beschreibt dasselbe: Menschen brauchen Autonomie, das Erleben, Urheber des eigenen Handelns zu sein, dazu Kompetenz und Eingebundenheit, und kontrollierende Umgebungen schwächen die innere Motivation. Im Engagement Index 2025 von Gallup haben in Deutschland nur 10 Prozent der Beschäftigten eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber, und Gallup sieht in den Führungskräften den zentralen Hebel dafür. Der Kreis schließt sich: Wer gemeckert bekam, wird als Chef oder Elternteil leicht selbst zum [[Wesen 2: Raubtier – Vampir# | :'''Der ausführende Roboter.''' Wer für Fehler bestraft wird, hört auf, eigene Erfahrungen zu machen. Er wird passiv und lernt nicht mehr, wie er sollte, denn man kann nicht nur anwenden, was einem eingetrichtert wird. Eigene Erfahrung hält die Dämonen aktiv, sie ist die Spontanität, die sie brauchen. Ohne sie wird man zum ausführenden Roboter, und dabei gehen Lust und Seele verloren. Die Selbstbestimmungstheorie (Deci und Ryan) beschreibt dasselbe: Menschen brauchen Autonomie, das Erleben, Urheber des eigenen Handelns zu sein, dazu Kompetenz und Eingebundenheit, und kontrollierende Umgebungen schwächen die innere Motivation. Im Engagement Index 2025 von Gallup haben in Deutschland nur 10 Prozent der Beschäftigten eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber, und Gallup sieht in den Führungskräften den zentralen Hebel dafür. Der Kreis schließt sich: Wer gemeckert bekam, wird als Chef oder Elternteil leicht selbst zum [[Wesen 2: Raubtier – Vampir#Mecker|Mecker]]. | ||
:'''Der Weg zur Regel.''' Man macht einen Fehler und wird beschämt. Das will man dann vermeiden und handelt streng nach Regeln. Wer nach Vorschrift handelt, kann nicht beschämt werden: „Ich habe nur meine Vorschrift befolgt.“ So wird aus dem Fehlerfürchter der [[#Formal|Formal]]. | :'''Der Weg zur Regel.''' Man macht einen Fehler und wird beschämt. Das will man dann vermeiden und handelt streng nach Regeln. Wer nach Vorschrift handelt, kann nicht beschämt werden: „Ich habe nur meine Vorschrift befolgt.“ So wird aus dem Fehlerfürchter der [[#Formal|Formal]]. | ||
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== Drohender == | == Drohender == | ||
* Stammbaum: von Wüterich · zu – | * Stammbaum: von Wüterich · zu – | ||
* Beschreibung: | * Spruch: „Wehe, du …“ „Wenn du das noch einmal tust, dann …“ „Ich warne dich.“ | ||
* Hunger: Dass der andere nachgibt oder zurückweicht, ohne dass es zum Kampf kommt. | |||
* Trigger: Ein Rivale oder Eindringling, den man nicht angreifen will oder nicht angreifen kann, oder ein Gegner, dem man den Rückzug erleichtern will. | |||
* Mimik: Finsterer Blick, zusammengezogene Brauen, gebleckte oder zusammengepresste Zähne. | |||
* Haltung: Aufgerichtet, breit, nach vorn gebeugt, die Fäuste geballt. | |||
* Bannung: offen. | |||
* Beschreibung: Der Drohende ist der Wüterich vor dem Ausbruch. Er zeigt die Wut, damit sie nicht gebraucht wird. | |||
:'''Mehr Drohung als Tat.''' Es wird viel mehr gedroht, als es tatsächlich zum Angriff oder Wutausbruch kommt. | |||
:Von mir: '''Belege.''' Bei Tieren ist das gut belegt (Maynard Smith und Price 1973: „begrenzter Krieg“). Beim Menschen zeigt eine Studie an Studierenden, dass psychische Aggression in Paarbeziehungen häufiger ist als körperliche (nach dem Abstract). Eine Zahl, die Drohung und Tat direkt vergleicht, habe ich nicht gefunden. | |||
:'''Die unterschwellige Drohung.''' Interessant ist dabei auch die unterschwellige Drohung. | |||
:'''Die offizielle Drohung.''' Oder auch die offizielle Drohung mit Sanktionen oder Ausschluss. Damit wird leider in Schule und Studium gearbeitet. Auch im Beruf. Und damit erreicht man die gewünschte Leistung oder das gewünschte Verhalten. | |||
:Von mir: '''Belege zur unterschwelligen Drohung.''' Pinker, Nowak und Lee (2008, ''PNAS'' 105(3), 833–838) nennen veiled threats ausdrücklich als Beispiel für indirekte Sprache. Der Sprecher behält „plausible deniability“: Ein kooperativer Hörer versteht die Drohung, ein unkooperativer kann nicht feindlich darauf reagieren. Das erklärt, warum die unterschwellige Drohung so verbreitet ist. Gelesen habe ich den Abstract. | |||
:Von mir: '''Beleg und Grenze.''' Dass die Drohung die gewünschte Leistung erreicht, stimmt nur eingeschränkt. Gneezy und Rustichini (2000, ''Journal of Legal Studies'' 29(1), 1–17) führten in Kindertagesstätten eine Geldstrafe für Eltern ein, die ihr Kind zu spät abholten. Die Verspätungen nahmen zu, und nach Abschaffung der Strafe sank die Zahl nicht wieder. Die Strafe wurde als Preis verstanden. Das zeigt, dass eine Sanktion das Verhalten nicht immer wie gewünscht lenkt. Gelesen habe ich den Abstract; Schule und Beruf prüft die Studie nicht. Die Gegenseite steht schon beim [[Wesen 1: Raubtier – Wüterich#Fehlerfürchter|Fehlerfürchter]]: Strafe fürs Fehlermachen hemmt das Lernen. Einen Beleg dafür, dass Drohungen in Schule und Beruf die Leistung steigern, habe ich nicht gefunden. | |||
:'''Der Chef, der Stress macht.''' Man kennt den Chef, der seinen Mitarbeitern Stress macht. Und Stress in der Bedeutung ist Angst. Womit verursacht der das? Mit offenen oder unterschwelligen Drohungen. Verdeutlicht dadurch, dass er sie gelegentlich tatsächlich zur Sau macht oder seine Wut auslässt. | |||
:'''Choleriker unter Chefs.''' Der Typus des Cholerikers ist unter Chefs häufiger als im Durchschnitt der Bevölkerung. | |||
:Von mir: '''Belege zum Chef.''' Tepper (2000, ''Academy of Management Journal'' 43(2), 178) nennt das „abusive supervision“: das anhaltende Zeigen feindseliger verbaler und nonverbaler Verhaltensweisen von Vorgesetzten, ohne Körperkontakt. Nach Tepper (2007, Übersichtsartikel) betrifft das schätzungsweise 13,6 % der US-Beschäftigten (nach einem Auszug, die Zahl stammt aus zweiter Hand). Tiedens (2001, ''Journal of Personality and Social Psychology'' 80(1), 86–94) fand, dass Menschen Personen, die Ärger zeigen, mehr Status zuschreiben als Personen, die Traurigkeit zeigen. Das erklärt, warum Wut in Führungspositionen nicht bestraft, sondern oft belohnt wird. | |||
:Von mir: '''Zur Häufigkeit.''' Dass der Choleriker unter Chefs häufiger ist, habe ich nicht direkt belegt gefunden, denn die Forschung misst den Typ „Choleriker“ nicht. Indizien gibt es für verwandte Züge: Babiak, Neumann und Hare (2010, ''Behavioral Sciences & the Law'' 28, 174–193) fanden in einer Stichprobe aus Unternehmen höhere psychopathische Züge als bei Vergleichspersonen, und wer höher punktete, hatte eher höhere Posten. Landay, Harms und Credé (2019, ''Journal of Applied Psychology'' 104, 183–196) untersuchten den Zusammenhang von Psychopathie und Führung in einer Metaanalyse; nach einem anderen Text ist der Zusammenhang mit dem Erlangen von Führungspositionen schwach positiv, bestätigt habe ich nur die Quelle. Beides betrifft Psychopathie und nicht Wut. Die Annahme, dass Führungsrollen solche Züge anziehen oder belohnen, bleibt eine Hypothese. | |||
:Von mir: '''Der Unterschied zum Choleriker.''' Der Choleriker brüllt gewohnheitsmäßig und bei kleinen Anlässen, der Drohende droht mit etwas Bestimmtem. Das ist eine Ableitung aus dem Eintrag zum [[#Choleriker|Choleriker]], nicht belegt. | |||
:Von mir: '''Belege.''' Maynard Smith und Price (1973, ''Nature'' 246, 15–18) zeigen, dass Konflikte zwischen Tieren derselben Art meist vom Typ „begrenzter Krieg“ sind und keine schweren Verletzungen verursachen. Das erklärt, warum Tiere drohen, statt sofort zu beißen. Sell, Tooby und Cosmides (2009), die schon beim [[#Choleriker|Choleriker]] stehen, beschreiben die Wut als Verhandlungsmittel, das Kosten androht oder Vorteile entzieht, damit der andere Rücksicht nimmt. Beides habe ich nur im Abstract gelesen. | |||
:Von mir: '''Beispiele.''' Der Hund, der knurrt und die Zähne zeigt, bevor er beißt. Der Autofahrer, der die Lichthupe betätigt oder dicht auffährt. Der Vorgesetzte, der sagt: „Das hat Konsequenzen.“ | |||
== Krieger == | == Krieger == | ||
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== Verlegener == | == Verlegener == | ||
* Stammbaum: von Schmach · zu | * Stammbaum: von Schmach · zu [[Wesen 3: Beutetier#Angst|Angst]] | ||
* Beschreibung: | * Spruch: „Oh, wie peinlich!“ „Entschuldigung!“ „Das ist mir jetzt unangenehm.“ | ||
* Hunger: offen. | |||
* Trigger: Eine tatsächlich begangene Peinlichkeit vor anderen, nichts Ernstes. Verlegen ist man allgemein vor Publikum, etwa nackt in der Sauna. | |||
* Mimik: Erröten, Blick abwenden, ein verlegenes Lächeln. | |||
* Haltung: offen. | |||
* Bannung: offen. | |||
* Beschreibung: Verlegenheit ist sehr viel schwächer als die Schmach. Es gibt keinen Drang zum Gegenangriff. | |||
:'''Die tatsächliche Peinlichkeit.''' Man hat tatsächlich eine Peinlichkeit begangen, wie den Hosenstall offen gelassen oder einen dummen Fehler gemacht. Aber nichts Ernstes. | |||
:'''Schmach und Verlegenheit.''' Schmach wird von bestimmten Personen zugefügt. Verlegen ist man allgemein vor Publikum, etwa nackt in der Sauna. | |||
:'''Lampenfieber.''' Lampenfieber von Schauspielern auf der Bühne oder vor dem Stück ist Verlegenheit. Und das kann sich steigern zur blanken Panik und Angst. | |||
:Von mir: '''Belege zum Lampenfieber.''' Die Steigerung zur Angst ist gut belegt. Das amerikanische Diagnosehandbuch DSM-5 kennt bei der sozialen Angststörung den Zusatz „nur Auftritt“, wenn sich die Furcht auf Reden oder Auftreten vor Publikum beschränkt (nach der Tabelle in der NCBI-Ausgabe). Die Auftrittsangst von Musikern betrifft nach einem Übersichtsartikel (''Frontiers in Psychology'' 2026) etwa 15 bis 25 % der Berufsmusiker und noch mehr Musikstudierende. Außerdem fanden Studien einen Zusammenhang mit der sozialen Phobie: Bei manchen Menschen steckt hinter dem Lampenfieber eine soziale Phobie. Alles habe ich nur als Auszug gelesen, die Zahlen sind aus zweiter Hand. | |||
:Von mir: '''Einordnung.''' Die Angst vor dem Publikum ist dieselbe Furcht, nur stärker. Darum führt vom Verlegener eine Linie zur [[Wesen 3: Beutetier#Angst|Angst]]. Das ist ein Vorschlag von mir und kein Beleg. | |||
:Von mir: '''Beispiele.''' Man wird im Gespräch mit dem falschen Namen angesprochen, wünscht „Guten Appetit“ auf dem Weg zur Toilette oder verschüttet den Kaffee auf das Hemd des Nachbarn. Im Konzert klingelt das Handy. Man grüßt eine fremde Person, weil man sie für einen Bekannten hielt. Das sind Fehler, die jedem passieren und niemanden gefährden. Diese Beispiele sind Alltagsbeispiele ohne Quelle. | |||
:Von mir: '''Belege.''' Keltner und Buswell (1997, ''Psychological Bulletin'') kommen zu dem Schluss, dass Anlass, Erleben und Ausdruck der Verlegenheit sich von der Scham unterscheiden (nach dem Abstract). Feinberg, Willer und Keltner (2012, ''Journal of Personality and Social Psychology'' 102(1), 81–97) fanden, dass Beobachter verlegene Menschen für prosozialer halten, ihnen eher vertrauen und ihnen eher etwas geben. Die Verlegenheit wirkt also wie eine Entschuldigung ohne Worte, und das erklärt, warum sie keinen Gegenangriff braucht. Beide Quellen habe ich nur im Abstract gelesen. | |||
== Formal == | == Formal == | ||