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Aber man kann den grau-Wert mit ''Instrumenten'' doch objektiv messen! - sagt ihr. | Aber man kann den grau-Wert mit ''Instrumenten'' doch objektiv messen! - sagt ihr Habt Ihr die Quantentheorie vergessen? Wenn ich das Grau separiere und einzeln messe, so messe ich etwas ''anderes'' als den Grau-Wert in seiner Umgebung. Wenn ich messe durch welchen Spalt das Photon wandert, so verschwindet das Interferenzmuster. Das Interferenzmuster ist eben nicht die Summe der Teile "linker Spalt offen" und "rechter Spalt offen. | ||
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Aktuelle Version vom 3. Oktober 2026, 23:44 Uhr
Die universale Mimik ist nicht erfunden worden zu dem Zwecke anderen etwas mitzuteilen.
Sie ist nicht erfunden worden zum Zweck der Verständigung.
Muskelbewegung ist ursprünglich und immer noch Handeln, Bewegung.
Das heißt nicht umsonst "Emotion".
Erst viel später kam dazu aus der Muskelbewegung das Handeln des Anderen abzulesen.
Und noch viel später mit der Mimik den Anderen sein Handeln zu zeigen und noch später darüber täuschen die LÜGE.
Zuerst die Mimik. Zuerst die Dämonen.
Dann erst entstand die Körper-Sprache.
Und danach erst entstand die Wort-Sprache.
Das Dämonenreich, die Seele ist die Voraussetzung der gesprochenen Sprache.
Das Gehirn ist nicht für das Wissen und die Technik gewachsen.
Sondern viele Wesen, mehr Wesen bewegen die Muskeln.
Ein großes Gehirn ist für die Muskelkoordination da. Viele Wesen koordinieren den Leib. -
Erst das Dämonenreich.
Dann die gesprochene Sprache.
Auch heute noch erhalten die Worte ihren eigentlichen Sinn erst durch die Mimik.
Gesten.
Betonung.
Stimme und Ausdruck; -
Gesten unterstreichen nicht die Worte sondern umgekehrt:
Worte spezifizieren was mit der Dämonausbreitung gemeint ist.
Wut etwa kann sich gegen ganz verschiedene Ziele richten und wird erst verstanden wenn das Ziel genannt wird.
Das Kleinhirn ist der Herrscher und das Großhirn der ausführende Diener.
Und der ganze Hofstaat sammelt sich um den herrschenden König.
Übersetzung:
Die Emotionen, die Motive bestimmen das ZIEL
- an dessen Verwirklichung der Intellekt arbeitet.
-
Dieses Beziehung drückt sich in der Struktur des Gehirns aus. Die sogenannten "höheren" Strukturen sind auf den Mittelpunkt des Kleinhirns ausgerichtet.
Aufgabe der grauen Substanz der Großhirnrinde ist es die Wünsche des Kleinhirns (dem Sitz der Emotionen), die Wünsche seines Herrschers zu erfüllen.
Es ist sein Krieger, sein Nachrichtenbote, sein Rat, sein Diener.
-
Sei vernünftig !
Das Tier zähmen.
Alle ursprünglichen Dämonischen Gewalten verfälschen durch Aufpfropfen eines fremden Zwecks einer willkürlichen Absicht.
Nur dieser darf sein nur dieser gilt;
DÄMON ist gebannt und kommt nicht zur eigenen Herrschaft.
Die "Vernunft" als Feind der Lebendigkeit.
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Vernunft macht in letzter Konsequenz WAHNSINNIG.
-
Nur gut, dass unsere Klugen nicht so vernünftig sind wie sie vorgeben.
-
Vernunft.
Rechtfertigungszwang.
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Es steht euch durchaus nicht frei unvernünftig zu sein.
Es ist kein Verdienst von Euch, wenn Ihr vernünftig seid.
Ihr habt keine Wahl.
Ihr könnt das nicht mehr.
Ihr habt die Unvernunft verlernt.
Ihr habt den Kontakt zum Tier verloren.
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Vernunft ist etwas neurotisches. Da muß man nur Vernunft rufen und schon sind alle weiteren Kriterien beiseitegeschoben - als da sind Unvernunft, Unfug, Unsinn und Ausgelassenheit, Spontanität, Humor und Schönheit.
Es ist ein strenges Korsett, ein Gehorchen der weitreichenden Machtansprüchen Anderer.
Weshalb die unumschränkt Mächtigen, die Mutigen, die Bedenkenlosen immer sehr leicht auch unvernünftig waren.
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Der Zwang einer Dressur zur Gleichförmigkeit und Berechenbarkeit deren ZWECK es ist den Anderen die Furcht vor den unberechenbaren Launen, die Furcht vor dem DÄMON zu nehmen.
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Man will zuletzt ein berechenbares DING und kein fühlendes, kein freies Wesen -
und erreicht schließlich auch dieses DING, diesen ZOMBIE.
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"Sei vernünftig" heißt übersetzt:
Beuge dich dem Diktat der Regeln,
Unserer Regeln.
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Doch ich sage: Man darf viel mehr als man glaubt.
Der Schöpfer der Seele
Damit stehe ich dann genau am entgegengesetzten Ende der christlichen Lehre vom Guten -
als ihr Antipode.
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Der Teufel, Satan als der eigentliche Schöpfer der menschlichen SEELE.
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Das Böse. Das Raubtier.
Wüterich und Vampir als GÖTTER.
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Es ist insofern wahr, dass der Mensch die Wahl hat zwischen Gut und Böse, zwischen Herdentier und Raubtier.
Beides ist in ihm biologisch angelegt.
Der Mensch ist ein Zwischenwesen.
Er ist Herdentier und Raubtier.
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Wenn man allerdings den Stammbaum der menschlichen Seele anschaut.
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Dort ist das Böse Stammherr, Ursprung und Zeuger der Seele.
Geist
Geist ist - ein ritualisierter Stammestanz.
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Gedanken und Wahrnehmungen werden letztlich in Bewegungen codiert.
In Berührungen und Bewegungsintentionen.
Selbst Hören ist physiologisch Berührung.
In der Entwicklung lernen Kinder und Babys letztlich Bewegungen.
Babys zappeln im Rhythmus des Sprechens ihrer Eltern -
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Aber das wort GEIST wird als Lüge benutzt, dass da etwas nicht-leibliches wäre.
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Selbst die Farbwahrnehmung.
Auch diese Empfindung wird in Bewegung codiert.
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Wahrnehmung ist in der Evolution gezielt auf Aktion gerichtet, auf Bewegung und auf nichts anderes.
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Hysterische Blindheit. Blindheit ohne physiologische Ursachen.
Das zeigt:
"Sehen" ist Interpretation durch Bewegung.
Das "Gedächtnis" ist das Ergebnis, ist die Hierarchien und Revierverhältnisse der Dämonen.
Taktisch und strategisch.
Entsprechend wie die Rituale und Staatsgrenzen zwischen Völkern.
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Was die Wahrnehmung des Menschen im Verhältnis zum Tier so differenziert macht ist die Vielfalt und der Reichtum seiner Wesen.
Das Dämonenreich.
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Jedes Tier hat seine eigene kleine Welt der Vorstellungen und Schlüsselreize; Vielfalt der Interessen, Vielfalt der Welten.
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Imagination ist das Suchbild des Hungers.
Nur deshalb gibt es Vorstellung.
Nur deshalb gibt es Gedanken.
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Erst die vielen Hunger der rastlosen getriebenen Kreatur Mensch schaffen die Menschenwelten der Kunst, Musik, Mathematik - das sind Masken und Stammesrituale.
Nur weil der Mensch so viele Wesen ist gibt es Kultur.
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Symbole stehen stellvertretend für Handlungen.
Handeln mit Symbolen ist Fetischismus der Schablone.
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Spiel und Ersatzhandlung ist typisch für das in den Käfig eingesperrte Tier.
Das Haustier Mensch, der seine Triebe und Dämonen in Ersatzhandlungen aus-agiert.
Ursprung der Musik, der Kunst - so wie der Tiger durch den Käfig tigert.
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Mathematik ist bewährte Magie, bewährter Aberglaube.
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Unsere Mathematik -
unsere Logik ist eine Logik ist eine Mathematik des Seins nicht des Werdens.
Wenn eine Lösung zwischen zwei Antworten alterniert (alle Kreter lügen) gilt dies als Widerspruch, als Widerlegung.
Das zeigt aber nur das die Lösung nicht ist sondern wird.
Das einzig stillstehende, das einzige "Seiende" bei einem Wasserstrudel ist sein Mittelpunkt, und das ist ein leeres LOCH, ein "Nichts".
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Es gibt da eine höhere Logik als die Logik des "Seienden".
Das ist die Logik des Werdenden.
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Alles Werdende zeugt fortwährend Neues und vergeht dabei.
Bewegung ist Fortpflanzung.
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Alles "Seiende" ist nur ein Nebenprodukt dieses weit umfangreicheren Prozesses.
Was fortbesteht kehrt nur wieder als Kind seiner Eltern.
Alles was in der Zeit andauert ist in irgendeinem Sinne Fortpflanzung - und nicht etwa die bleistarre "Existenz" einer SUBSTANZ oder ähnliches.
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Man sieht: Da wird auch nur in naiver Übertragung eine dumme Erfahrung, ein magisches BILD unreflektiert angewandt.
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Denn hier wie immer in grundlegenden Dingen schließt der Verstand magisch.
Wir agieren.
Wiederkehrende Muster von Berührungen.
Erkennen und Handeln und Abfolge sind diese Muster von Berührungen -
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Berührung ist grundlegender als ZEIT, ist noch vor der Zeit.
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Doch nichts ist dem rationalen Verstand widerstrebender als eben diese Erkenntnis. -
Etwas ist - also ist es in der Zeit. -
Etwas ist - also ist es in dem Raum.
So schließt der rationale Verstand.
So fälscht der rationale Verstand.
Dabei entgeht ihm, dass "Raum" und "Zeit" erst nachträglich hinzugefügte Ordnungen sind -
die in dem tatsächlichen Medium - wie und warum wir agieren - gar keine ursächlichen Kategorien sind.
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Eine Melodie ist in ihrem Wesen keine zeitlich zerstückelbare Tonabfolge.
Wird sie in zeitliche Stücke geteilt ist es eben damit keine Melodie mehr.
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Und noch einmal:
Indem man eine Verbindung zerteilt -
analysiert hat man eben gerade damit diese Verbindung selbst nicht verstanden.
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Man erschafft sich da künstlich eine Ersatzprothese eine Schablone -
und untersucht dann diese, statt der wirklichen und unteilbaren ALLWART.
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Doch das ist nur ein Taschenspielertrick, eine Ablenkung, ein Betrug der darüber täuschen soll, dass man die Berührung scheut.
Nietzsche nannte dies Idiosynkrasie.
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Daher auch das Unvermögen zur einfachen Sicht -
und stattdessen nur durch stellvertretende Instrumente schauen.
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"ZEIT" wie sie uns in der realen Welt begegnet ist aber kein "Nacheinander", -
sondern mehr wie ein Vielklang aus vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Ereignissen in der ALLWART.
Bildung
Der Mensch bildet automatisch und instinktiv Verallgemeinerungen und universelle Begriffe aus den Einzelheiten -
so wie er sprechen und gehen lernt
so wie die Spinne ihr Netz spinnt und die Biene ihre Waben baut.
Sprache ist sein Instinkt.
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Da gab es im zweiten Weltkrieg diese vernachlässigten taubstummen Kinder mit denen Niemand kommuniziert hat.
Diese Kinder haben innerhalb kurzer Zeit ihre eigene Gestensprache erfunden.
Sprache ist ein menschlicher Instinkt.
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Kinder erfinden die Kategorie "Obst" und können auch die Zitrone dem Obst zuordnen, wenn sie die kennenlernen.
Oft gehen diese Schlüsse auch daneben und zeigen da unsere Fehler auf.
Die allerdings Konvention wurden.
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Daher ist es ein grundsätzlicher Fehler von dem ALLGEMEINEN ausgehend zu lehren
und die Anwendung erst zum Schluß erklären
als "Bei-spiel".
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Wir haben keine Bildung erhalten.
Keine Bildung von Fertigkeiten - auch wenn das so "Bildung" heißt und wir das glauben.
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Leonardo da Vinci hat nie eine klassische Bildung erhalten. Leonardo war ungebildet.
Wer allerdings über ihn Bescheid weiß der - ist sehr gebildet. Bildung ist eben kein Wissen als Können und Tun sondern das Wissen darüber was ehedem andere wussten.
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Das Problem an der Schule ist, dass man so viel Nonsens - Wissen ohne Anwendung - gelehrt kriegt.
Denn Nonsens schädigt den Verstand.
Nonsens ohne Sinn, Zweck und Anwendung -
dagegen wehrt sich der noch heile kindliche Verstand.
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Man braucht sehr viel Durchhaltevermögen und kritische Distanz seine Neugierde trotz der Schule zu behalten.
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Aber die bösen Sinne sollen ja geschädigt werden.
Mit den göttlichen abstrakten Wahrheiten.
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Das Kind lernt nicht nur das "was", sondern vor allem und zuerst das "wie".
Und wird ihm die Lehre verächtlich dargebracht, so lernt es die Selbstverachtung.
Und führt diese immerfort aus - da es die Lehre anwendet.
Der Knoten.
Das Muster an Reaktionen und Empfindungen - das beim Lernen geknüpft ward
Dieses Muster wird beim Ausführen der Aktion erneut gegenwärtig und mit vollführt.
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Was bedeutet unsere Schulzeit dämonisch?
Welcher Dämon wurde da trainiert und großgezogen?
Langweilen und Stillsitzen.
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Der Ekel und der Überdruss wurde dort gelehrt - und gerade den neugierigen!
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Kein Wunder, dass der Schüler sich sträubt eine solche Lehre zu lernen.
Nicht die Lernenden sind faul - sondern der Lehrende ist faul.
Und innerlich verfault, da er einst etwas so langweiliges lernte.
Das alles ist natürlich das Ergebnis unserer Erziehung, unserer Kultur -
Nämlich statt zu Erleben, Tun und Schaffen.
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Da gibt es keine Fehler - sondern nur Erfahrungen.
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Da wird ein Lernziel hingesetzt
und jede Abweichung von dem 100%igen Ziel der Dressur zensiert und mit
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Ächtung
Ausstoß
Verfluchung
Erniedrigung
Schändung
mit einer rituellen Technik der Entehrung und Degradierung bestraft.
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Das noch mit Mystifizierung und Glorifizierung überdeckt, um alle darüber zu blenden was da eigentlich geschieht. -
Mit dem glühenden Schwert der Autorität.
Sprache und Denken
Es ist eine fundamentales Prinzip der Evolution einmal erworbene Organe und Fertigkeiten zweckentfremdet für eine andere Funktion einzusetzen.
Aus der Schwimmblase wurde die Lunge.
Aus Armen wurden Flügel.
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So lange das Tier im Optimum verharrt gibt es keinen Anlaß zu Veränderung.
Sobald jedoch der neue Zweck da ist geht die Veränderung sehr schnell.
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Umbildung von Flossen in Hände.
Perfektion der Fledermaus-Ohren zum Sehen.
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Dasselbe passierte damals mit dem Menschen und so entstand etwas in vielerlei Hinsicht in der Kombination und Quantität ein Neues -
Die Details waren schon vorher da:
Hände wurden Füße.
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Der Geist ist nicht zum Denken erfunden worden.
Er ist eine zum Laufen zweckentfremdete Hand.
Wir "denken" nicht Tatsachen, Zusammenhänge und mathematische Strukturen.
Sondern wir zweckentfremden unsere Organe und tun das was wir können.
Wir "begreifen", wir finden den Weg durchs Geäst.
Wir tanzen.
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Wir strukturieren Hierarchien von Dämonen und Geistern in unserem Stamm, Ordnung, Klassifizierung.
Ein Krake denkt mit dem Farbwechsel seiner Haut.
Zum Denken ist eine Art Sprache notwendig.
Eine spezifische Art von in festgelegten Körperäußerungen codierter Dämonausbreitung.
Erst später wird daraus eine Symbolik; ein Unterschied zwischen Tun und Tun-Wollen und da erst sehr viel später ein Code zur Mitteilung an andere.
Zum Denken - und das ist eigentlich und uneigentlich Handlungssimulation, Crashtest vor der Tat - zum Denken ist Voraussetzung ein bestimmter Grad an Komplexität der Sprache.
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Woher kommt die Sprache des Menschen, das ist die Frage -
Woher kommt die Komplexität seiner Dämonausbreitung?
Raubtier ohne Klauen
Der Mensch ist das gefährlichste Raubtier der Erde.
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Nun - er hat keine Klauen und Reißzähne, keine Hörner und beißt auch nicht die blutige Beute.
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Das kommt:
Er hat als einziges Wesen gelernt aus der Entfernung zu töten; er hat es nicht mehr nötig die Waffen an seinem Leib zu tragen.
Der Speer ist sein Reißzahn der Bogen seine Klaue.
Das täuscht die Augen.
Wie aber wäre Raubtier Sapiens waffenbepackt malten wir seinen Leib gemäß seiner Gefährlichkeit!
Optische und andere Täuschungen
Wenn ein Grau neben einem hellen Grau dunkler erscheint als neben Schwarz, dann wird als "Sinnestäuschung" gedeutet und verstanden.
Aber das ist eben nur eine Interpretation - ausgehend von der Lehre, dass es Teile gibt die isolierbar sind.
Es gibt aber keine isolierbaren Teile.
Dass es ein wahres identisches SEIN gibt -
dass man das Ganze aus "Teilen" zusammensetzen kann -
das reduktionistische Lego-Prinzip.
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Es könnte aber Jemand von dem umgekehrten Ansatz ausgehen und genau zu dem umgekehrten Ergebnis kommen.
Nämlich dass ein GRAU, dass Teile gar nicht isolierbar sind -
sondern immer nur in der Umgebung -
die Umgebung sind.
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Wie wenn es gar keine "Farben" sondern nur Klänge gibt?
Die Melodie besteht nicht aus den Noten.
Das Rezept zur Erzeugung ist nicht der Kuchen.
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Da ist nicht das GRAU oder jenes - sondern immer nur ein Klang von Farben.
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Aber man kann den grau-Wert mit Instrumenten doch objektiv messen! - sagt ihr Habt Ihr die Quantentheorie vergessen? Wenn ich das Grau separiere und einzeln messe, so messe ich etwas anderes als den Grau-Wert in seiner Umgebung. Wenn ich messe durch welchen Spalt das Photon wandert, so verschwindet das Interferenzmuster. Das Interferenzmuster ist eben nicht die Summe der Teile "linker Spalt offen" und "rechter Spalt offen.
Siehe:
Der Reduktionismus hält der Gegenprobe nicht stand ! !
Er setzt voraus, dass Teile miteinander vertauschbar sind -
woraufhin er es beweisen kann...
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Siehe der Reduktionismus hält dem Experiment nicht stand ! !
Das Ganze ist nicht die Summe seiner Teile -
es ist etwas Anderes!
Und das auge wurde nicht "getäuscht".
Es sieht den Unterschied.
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Neben Schwarz ist dieses Grau relativ heller.
Neben Hellgrau ist es dunkler.
Warum soll es die Aufgabe vom Auge sein einen bestimmten Zahlenwert zu sehen?
Die Aufgabe vom Auge ist es den relativen Unterschied in einem Farbklang zu erkennen.
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Das Auge ist ein äußerst präzises Instrument bei seiner Aufgabe Helligkeitsunterschiede festzustellen.
Es vermag 256 Grautöne zu unterscheiden.Das ist mehr als heutige Fotokameras leisten.
Diese Präzision erreicht es durch folgende Methode:
Es macht einen automatischen Weißabgleich aus dem Mittelwert des gesehenen.
Das ist der Grund weshalb Schnee auch Nachts weiß aussieht.
Das Auge unterscheidet fein und präzise die Grautöne in der Nähe dieses Mittelwertes.
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Weil Instrument a anders und etwas anderes misst als Instrument b ist die eine Messung noch nicht "Wirklichkeit" und die andere "Schein".
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In der Grundschule hat man mit uns Schülern folgende Demonstration gemacht:
Da waren drei Eimer mit Wasser.
Links kaltes Wasser.
In der Mitte Wasser mit Zimmertemperatur.
Rechts warmes Wasser.
Dann sollten wir die linke Hand in das Wasser vom linken Eimer halten. Und die rechte Hand in das Wasser vom rechten Eimer.
Sodann beide Hände zugleich in das Wasser vom mittleren Eimer.
Ergebnis:
Für die linke Hand fühlte sich dieses Wasser warm an - für die rechte Hand fühlte sich dieses Wasser kalt an.
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Das sei ein Beweis dafür, dass die Sinne täuschen - so sagte man uns.
Sinneswahrnehmungen sind nicht objektiv. Sie täuschen. Sie erkennen nicht die wahre Realität.
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So früh fängt die Gehirnwäsche an ! !
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Aber das ist keine "Täuschung" !
Sondern das ist nur eine andere Art Messung als mit einem Thermometer.
Es wird etwas anderes gemessen.
Nämlich die Temperatur-Änderung.
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Ich halte einen geraden Stab schräg ins Wasser.
Ich sehe wie der Stab geknickt wird.
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Einwand:
>>Der Stab ist nicht wirklich geknickt.
Das ist nur eine optische Täuschung.
Wenn Du mit der Hand entlangfährst wirst du merken, dass der Stab in Wirklichkeit gerade ist.<<
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Gegeneinwand:
Wenn ich mit meiner Hand am Stab entlangfahre, so sehe ich doch wie meine Hand auch geknickt wird.
Und gerade genau an derselben Stelle wie der der Stab geknickt wird.
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Und das ist der Grund dafür, dass mein Tastsinn das als gerade empfindet.
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Warum soll man seine Sichtweise auf nur eine Interpretation beschränken?
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Dafür gibt es einen Grund:
Ockhams Razor:
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>>Ziehe niemals mehr Annahmen heran, als zur Erklärung nötig sind.
Die einfachste Erklärung, die zur Beschreibung eines Phänomens hinreichend ist ist die Beste.<<
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Das dünkt mir aber kein Kriterium für Realität zu sein, sondern ist einfach nur eine Maxime der Prinzipiensparsamkeit bei der Modell-Bildung.
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Ich will Interpretationen nicht ausschliessen, nur weil sie kompliziert sind.
Allerdings haben die Anhänger der Hypothese einer flachen Erde echte Probleme, weil sie so viele Aspekte nicht erklären können.
Das ist aber keine Frage der Realität, sondern der Nützlichkeit.
Ich glaube überhaupt nicht an Realität.
Alles ist Interpretation.
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Aber im nächsten Augenblick wiederum glaube ich an Realität.
Das ist dann einfach eine andere Interpretation, eine andere Perspektive die ich einnehme, wenn mir das gefällt.
Natürlich glaube ich so weit an die Schwerkraft, dass ich nicht von einer Klippe springe.
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Aber man muss frei sein andere Perspektiven einzunehmen.
Das braucht Training.
Wie soll man die Wahrheit einer absurden Hypothese erkennen können, wenn man darin nicht trainiert ist?
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Vor Kopernikus war die Erde der Mittelpunkt und der Sternenhimmel hat sich um die Erde gedreht.
Kopernikus sagte dann: Die Erde dreht sich. Der Fixsternhimmel ist fix.
Dann kam Einstein und zeigte, dass die Effekte in beiden Fällen gleich sind. Das ist relativ.
Ein Grund warum die rotierende Erde den Raum um sich herum ein wenig mit der Rotation mitdreht (frame-dragging).
Wenn man Gelbsucht hat, dann sieht man die Welt nicht, wie sie wirklich ist, sondern alles sieht gelb aus. Man unterliegt einer optischen Täuschung, einer Sinnestäuschung.
Aber wie ist die Welt denn wirklich?
Die "wirkliche" Welt ist auch nur eine von uns erfundene Konstruktion, eine optische Täuschung.
Man muß es so weit treiben, bis man das in aller Deutlichkeit begreift und ohne jeden Zweifel klar wird:
Es gibt da keine klare ewige eiserne unumstößliche Realität und Wissenschaft ist auch keine "Annäherung" an sie.
Man nähert sich dem inexistenten nicht an.
Das ist nur eine perspektivische Täuschung. Nur weil alle Fluchtlinien auf einen Punkt am Horizont hindeuten...- so liegt dieser Punkt doch im unerreichbaren, im unendlichen.
Wohl aber gibt es einen Kanon an Faustregeln, an den sich zu halten aus Erfahrung klug ist. Und die Physik ist ein solcher Kanon an Faustreglen (ein Physiker würde sagen: "Das sind alles nur Modelle"). Nur weil man die Schwerkraft nicht für ein "ewiges Naturgesetz" hält, muß man noch nicht von einem Berg springen.
Es gibt da einen grundsätzlichen Irrtum darüber, was eine "Naturgesetz" ist und leisten kann. Daher kommt es zu Aussagen wie die folgende:
"Ein Perpetuum Mobile ist unmöglich wegen dem Energieerhaltungssatz".
Im Gegenteil meine Herren: Die Erfindung eines Perpetuum Mobiles wäre eben die Widerlegung des Energieerhaltungssatzes! Folglich kann der Energieerhaltungssatz selbst diese Erfindung nicht verbieten.
Der Energieerhaltungssatz ist eben nur die (millionenfach) bestätigte Erfahrung, daß bisher in keinem einzigen Fall ein Perpetuum Mobile gebaut wurde und also damit auch nicht mehr zu rechnen ist. Alle diesbezüglichen Versuche werden von harmlosen Spinnern gemacht.
Ein "Naturgesetz" ist eben auch nur eine kondensierte Erfahrung aus vielen Einzelfällen und wie jeder Statistiker weiß, kann aus noch so vielen Fällen niemals auf absolute Gewißheit und 100%ige Wahrscheinlichkeit geschlossen werden.
Man kann Naturgesetze nicht "beweisen", sondern nur widerlegen (Popper) - nicht wahr? (Aber das war eben nicht ganz ernst gemeint...).
Wir tuen eben nur so als ob, - das ist ein Trick.
Und dann fallen wir auf unseren eigenen Trick herein.
Und dann vergessen wir das noch dazu!
Die 100%ige Wahrscheinlichkeit ist nur ein Postulat.
Daß diese Ansammlung von Einzelfällen eine Gewissheit, ein Naturgesetz bezeugen ist nur ein Postulat!
Wie kommen eigentlich all diese postulierten Physiker dazu aus postulierten Gewissheiten heraus für ihre Behauptungen vollständige Gewißheit zu behaupten?
Erinnerung
Warum ist die Erinnerung der Sinneswahrnehmung der Sinneswahrnehmung selbst gleich? Wie schafft es das Gedächtnis die Sinneswahrnehmung so perfekt zu simulieren?
Wir kennen gar keine nicht erinnerte Sinneswahrnehmung: Wir erinnern uns nicht an sie. Wir kennen nur Erinnerungen und keine Sinneswahrnehmung. Es gibt überhaupt keine Wahr-Nehmung, alles ist Interpretation. Es gibt nur Zauberei. Die Vergangenheit ist eine Eigenschaft der Gegenwart.
Jagd
Das Lachen hat im Gehirn seinen Sitz in den ältesten Regionen der Großhirnrinde. Das betätigt meine Aussage, daß Vampir und Kobold am Ursprung des Stammbaums der menschlichen Seele sitzen. Schimpansen lachen nicht. Der Mensch lacht, auch wenn in seinen Adern noch Schimpansenblut fließt. Der Teufel ist der Gott, der dem Ton die Seele einhauchte.
Ein Raubaffe spezialisiert auf die Hetzjagd auf zwei Beinen, spezialisiert auf den Steinwurf, das Ziel, die Beute anvisieren, werfen und treffen. Das Ziel, die Beute erlegen, der Steinwurf formte sich um, wurde >>Zukunft<< = Planung. Andere Affenarten erlegen auch Beute, aber nur Schimpansen organisieren den Krieg, rotten sich zusammen zu Jagd, zum Feldzug auf Beute.
Symbole
Diese abstrakten Ideen sind so GROßARTIG.
Das alles flößt Ehrfurcht ein, es wurde von oben befohlen.
Ursprung der Abstraktion in der Dissoziation vom Körper.
Also Obacht vor allem, was diesen GROßARTIGEN Ruf genießt.
Abstrakte Begriffe sind ein Geheimcode, eine Geheimsprache der Zwerge und erfüllen gerade den Zweck unverständlich zu sein, d.h. sie sind nur für den Insider und halten die Outsider out.
Wahrheit, Logik, Erkenntnis - all davon kennen wir nichts, denn wir weben und leben nur im Aberglauben des Experiments, im simultanen Auftreten von Einzelereignissen, im Chaos aus dem Chaos.
Der Mensch macht Erfahrung; räumliche Ordnung ist die Zuordnung von Sehen und Berührung, Logik ist die Erfahrung von Ordnung der Wiederholung, - all dies ist etwas sekundäres der ursprünglichen Mustererkennung, der ursprünglichen Erfahrung von Synchronizität von Gleichzeitigkeit. Erfahrung ist die Erinnerung an gleichzeitige Ereignisse, wir sehen Verbindungen zwischen gleichzeitigen Ereignissen. Ich berühre ein Glas und mache die Erfahrung von Festigkeit, d.h. ich verknüpfe die Berührungsempfindung fest mit dem Ding, in dem Glas ist die Berührung, die Kühle, der Klang.
Dann kommt noch die Interpretation dazu. So kann ich mir ohne weiteres vorstellten, daß dieser Tisch, dieser Stuhl, daß die Dinge letztlich aus Klang geformt sind: Sie sind geronnener Klang. Beweis: Wenn ich gegen das Holz des Tisches klopfe, macht er einen Laut - ich presse damit den Klang aus ihm heraus, wie das Wasser aus einem nassen Schwamm.
Ich kann mir vorstellen, daß unter der hölzernen Oberfläche des Tisches, daß in dem Tisch innen drin wiederum auch Holz ist. Wenn ich den Tisch in der Mitte durchsäge, so finde ich darin doch tatsächlich auch Holz.
Ich kann mir aber stattdessen auch vorstellen, daß nur Oberfläche existiert und alle Dinge inwendig hohl sind. Die Oberfläche, die ich vorfinde wenn ich ein Ding zerschneide war vorher nicht da und entsteht erst durch den Schnitt. Ein Apfel ist innen hohl; die Schnittfläche entsteht erst durch den Schnitt.
Auch das ist nur Interpretation, wenn auch eine unwiderlegbare: Kein Mensch hat jemals ein inneres gesehen, wir sehen immer nur Oberflächen.
Es sind eben verschiedene Interpretationen möglich und das Kriterium mit denen man zwischen ihnen wählt ist nicht Wahrheit (sie sind alle wahr), sondern Nützlichkeit und Bereicherung der Welt.
Erfahrung ist in ihrem Wesen Aberglaube, Verknüpfung von gleichzeitigen Ereignissen zu einem Ding. Der Logik liegt eine tiefere Logik zugrunde, die der Erfahrung, der magischen Poesie, von Assoziationen - weshalb es natürlich ist, daß Worte verschiedene Bedeutungen je nach Kontext haben. Die rationale Logik nimmt ihre Begriffe von der magischen Logik entgegen. Und je reicher das Tier Sapiens an Dämonen, je vornehmer, desto mehr Sinn, mehr Sinnen haben die Wörter, desto weiter streckt sich die Bedeutung.
Die magische Logik des Netzwerk (das Gehirn ist ein Assoziations-Netzwerk) steht über der einfachen, lediglich eindeutigen aristotelischen Logik.
Der Logiker sucht das Absolute, sucht Gewißheit, und Vampir grinst hinter dem Vorhang.
Rationale Logik ist ein dünner Rinnsal in dem Meer der magischen Logik.
In der wirklichen d.h. magischen Welt - wo ein Begriff mehrere Bedeutungen haben kann, ja auch haben muß - erlangt ein Begriff seine Bedeutung durch seine Anwendung, d.h. im Kontext. Mit einer „Definition“ grenzt man ein (=definiert) welchen Kontext man meint, welche Anwendung man meint. Eine Definition ist nicht der Ursprung von Erklärungen: Alle Axiomatik ist zum scheitern verurteilt.
Hieraus folgt sogleich, warum die Welt nicht aus der Logik/Idee stammt, wie es Platon wollte.
Die Ideen, d.h. die Zeichen, die Symbole sind ursprünglich und immer noch die Körperbemalung, die Rangabzeichen, Orden und Statussymbole mit denen die Kräfte anderer Tiere/Dämonen beschworen werden, die Masken eines wahnsinnig gewordenen Raubaffen.
Mathematik
Der Mensch kann Mathematik gar nicht verstehen, es sei denn als Bild.
Da wird ein Ritual durchgeführt (das Zählen) und mit einem anderen Ritual verknüpft (das Addieren), - und wenn mehrere dieser Rituale auf der vom Gott der Mathematik vorgeschriebenen Weise durchgeführt werden (das Schließen), so gibt dieser Gott seinen Segen (das richtige Ergebnis) - doch der arme Gläubige, oder besser Abergläubige versteht nichts von dem was er da tut, während er es tut, sondern verläßt sich darauf, daß entweder a) er es einmal verstanden hat - oder b) Andere es einmal verstanden haben, oder c) Andere dies zu mindestens einmal behaupteten - - und er glaubt so lange an die Zuverlässigkeit seiner Methode, so lange er damit durchkommt. Im Grunde ist Mathematik damit eine empirische Wissenschaft nach dem Motto:
Welche willkürlichen Verknüpfungen führen zu reproduzierbar verwechselbaren ("gleichen") Ergebnissen, d.h. konkret: Welche Symbolrituale?
Die Zahlen fangen mit dem Zählen an.
Und schon da hebt die Fälschung an.
Es gibt das einfach nicht: Zählbares, das eine abtrennbare Einheit ohne Bezug zur Umgebung ist.
Wir zählen keine Einheiten.
Es ist umgekehrt: Einheiten sind ein Aspekt des Rituals des Zählens.
Die Zahl "Zwei" existiert noch vor (!) der Zahl "Eins".
Sie ist die Wurzel der Definition der Zahl "Eins". Die Zahl "Eins", die Einheit wird definiert und begründet erst durch das Abzählen, d.h. durch das aktive Verwechseln von verschiedenen Dingen.
Diese fünf Äpfel, die ich zählte sind nicht gleich. Wohl aber behandele ich sie gleich - das ist: Als verwechselbar (es ist mir egal, welchem Apfel ich die 4, welchem ich die 3 zuordne).
Die mathematischen Gesetze der Physik ordnen unzählige Einzelheiten unter eine einzige Regel. Wir sehen die Einzelheiten gar nicht mehr hinter der Regel.
Eine Gleichung vernichtet mehr Informationen als ein Schwarzes Loch.
Auch Gehirn
Die Hand greift, die Finger zappeln als Marionetten an den Sehnen des Unterarms, als Marionette an den Nerven des Gehirns - oder auch umgekehrt?
Die Haltung, die Mimik, die Gestik - die Zauberei mit einem Wort beschwört die Dämonen. Das war die Klugheit Mohammeds, daß er den Muslimen das islamische Gebet anwies: Der leiblichen Unterwerfung fünf mal täglich folgt automatisch auch die geistige Unterwerfung.
Das Auge ist entwicklungsphysiologisch ein Teil des Gehirns. Das Gehirn erstreckt sich über die Verästelung der Nerven in den Leib, über die Lichtstrahlen in die "Außenwelt". Diese Hand ist auch Gehirn, dieser Stuhl ist auch Gehirn. Ein Teil ist ein Teil, weil er teilhat, weil er teilnimmt - und nicht weil er getrennt ist.
Der Unterarm ist auch Hand, er bewegt die Finger. Die Trennung ist ein Irrtum.
Um zu beweisen, daß die Wahrnehmung "in" dem Gehirn ist argumentiert man so: >>Trenne die Nervenverbindungen durch, nimm das Gehirn weg, und auch die Wahrnehmung von dem Stuhl ist weg. Also...<<
Um zu beweisen, daß die Wahrnehmung von dem Stuhl in dem Stuhl ist argumentiere ich so: >>Nimm den Stuhl weg, und damit ist auch die Wahrnehmung von dem Stuhl weg. Also..<<.
Ein Bild ist nicht in dem Nagel, nur weil das Bild weg ist, wenn man den Nagel aus der Wand zieht.
Der Begriff "in" vermag Ordnungen im Sinne der Mengenlehre zu schaffen (a ist "in" der Menge B) bezogen auf Einzelheiten der Erfahrung. Das Wasser ist in dem Glas.
Er versagt in der Anwendung auf die Totalität der Erfahrung, er versagt in der Anwendung auf unsere Wahrnehmung.
Die Sterne sind nicht in meinem Kopf.
Die Wahrnehmung ist nicht in meinem Kopf. Die Wahrnehmung ist nicht in meinem Gehirn. Ich habe dort keine Wahrnehmung. Ich fühle dort nichts. Was meine Wahrnehmung anbelangt könnte dort auch ein großes Loch sein. Man hat uns aber beigebracht, daß dort die Wahrnehmung, die Gedanken und die Gefühle sind. Und wir haben gelernt das artig wiederzugeben. Ich muß dem widersprechen. Meine Gedanken sind nicht in meinem Kopf. Als ich die spezielle Relativitätstheorie das erste mal verstand, da war das in meinem oberen Rücken. Meine Gedanken sind in meinem Körper.
Ich kann mir diesen weitläufigen Irrtum nur dadurch erklären, daß die Wortgedanken tatsächlich im Kopf sind, im Kehl-Kopf um genau zu sein. Wörter, die wir "denken" sprechen wir leise mit dem Kehlkopf und der Zunge mit. Diese Leute haben es eben nicht weiter als zu Wortgedanken gebracht!
Bildgedanken aber werden durch die Augenbewegungen beschworen, jenen Bewegungen die das Auge macht, wenn es die Umrisse des gesehenen entlanggleitet.
Versuche nur Dir einen Wolkenkratzer vorzustellen ohne Deine Augen zu bewegen!
REM...
Realität
Realität ist etwas sekundäres, ist ein Ergebnis und nicht die Grundlage. Man kann die Realität verlieren, ohne gleich zu verschwinden bzw. wandert dann als Gespenst umher. Realität ist das behauptete Revier, und diejenigen, die an "die" Realität als Grundlage glauben fehlt es einfach nur an Erfahrung.
Auf dem Sklavenmarkt
Der Sinn einer Ettikettierug, einer Schublade, einer Bewertung ist der Bann. Er könnte ja etwas unberechenbares tun, wie eine echte Frage stellen, deren Antwort wir nicht kennen. Der Mensch wird kategorisiert. Bei der Bewertung geht es primär um Beherrschung, Notengebung ist institionierte Beherrschung, Machtausübung, der "IQ" ist ein nützliches Instrument auf einem Sklavenmarkt. Ich bewerte den Menschen = Ich habe nicht die geringste Lust mich mit ihm auseinanderzusetzen. Er soll mir lieber die von mir vorbereiteten und erwarteten Kunststückchen und Getreu meiner Vorlage (d.h. ohne "Fehler") vorführen, damit ich genau den Grad seiner erfolgreichen Unterwerfung beurteile.
>>Nein, Nein! Das ist nicht die richtige Antwort. Das ist nicht die vorher bekannte Antwort auf die Frage. Diese Antwort passt nicht in das Raster. Erwartet wurde die vorher bekannte Antwort auf diese Frage. Das kann gar nicht sein, daß wir nicht wissen, was wir nicht wissen.<<
Mit dieser Methode wird vor allem eines gelehrt: Die Unfähigkeit sich Fragen zu stellen, deren Antwort tatsächlich unbekannt ist. Das ist wie Seiltanzen üben in 20 Zentimeter Höhe. Damit lernt man immer noch nicht mit dem Schwindelgefühl umzugehen. Doch das ist in Wahrheit nicht das, was von uns erwartet wird. Wir sollen bekannte Antworten geben. Neue Antworten sind nicht willkommen, noch werden sie auch nur verstanden. Dies ist der Grund für die ganz erstaunliche Dummheit des Priester des Wissens auch nur die einfachsten Zusammenhänge zu verstehen, wo er sich außerhalb der Autoritäten bewegen soll. Er hat die Dressur hinter sich, große Höhen zu meiden.
Man muß noch seine Eitelkeit überwinden, seinen Drang zur Größe - auch wenn dies gerade das ist, was uns als die eigentliche Motivation gelehrt worden war. Die Ehre verachten und als Beschmutzung empfinden, als Ablenkung vom eigentlichen Weg zur Erkenntnis und Antwort. Sonst taugt man nicht als Mann der Erkenntnis.
Das war nur ein Traum, doch nun sind wir daraus erwacht. Und ist nicht die Entdeckung eines Zusammenhanges ein größeres Fest als die entwürdigende Belobigung aus dem Mund eines blinden, stumpfsinnigen Pöbels ausgesprochen?
Sprache
Was man bezüglich der Sprache und der Logik kennen muß, ist der erste Satz der Linguistik:
Der Gebrauch bestimmt den Sinn der Worte.
Der Sinn eines Wortes ist als was es eingesetzt wird. Nach dem Kontext und der Dämonausbreitung wird ihm seine Bedeutung zugeordnet, und erraten welche Bedeutung ihm zugeordnet wurde - "was damit gemeint ist". Die Rhythmik, die Sprachmelodie, die Musik der Rede spricht die Bedeutung und die Farbe aus, sprich: Welche Dämonen da sind. Das ist was Musik ist: Die beteiligten Dämonen und ihre Kämpfe und Abfolge erraten (ein Dämon ist kein "Sein", sondern ein Werden, eine Veränderung, ein Wechsel).
Über die Jahre ist ein Wort flüssig und weich wie erhitzter Wachs.
Kunst ein Mittel
Die Kunst ist ein Mittel zur Mitteilung, nicht selbst die Botschaft noch der Inhalt. Es ist ein Irrtum, das die Kunst sich prostituiert, wenn sie sich einem Sinn und einem Ziel unterstellt, nein, sie ist genau dann pervertiert, wenn ihr diese fehlen (auch der Dadaismus hatte Sinn und Ziel). Kunst ist Werbung und heute ist die echte Künstlerschaft gerade auch in der Werbung zu finden, statt in der "Kunst", die sich dem Mammon und der Eitelkeit verschrieben hat, statt einem Ziel. Und der Kunstmarkt ist nichts weiter als ein Aktienmarkt. Das hat jene schlaue Künstlerin schon ganz richtig verstanden, die nur noch Bilderrahmen weiß anstrich, und reich damit wurde.